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Urterie Theorie – Ursache der Zeit
Logisch philosophische Bestimmung der kausalen Basis, für die Entstehung und Wahrnehmung von Zeit und Wirkungen mit einer zwingender Entwicklungsrichtung.

 

Vorwort
Das die Zeit in den fundamentalen Gesetzen der Physik keine Richtung hat, wir die Zeit aber als in einer Richtung fließend wahrnehmen, gilt als einer der größten Rätsel.
Unsere wahrnehmbare Materie ist nur der kleinste Teil des Universums. Die Grenzeigenschaft der Materie bestimmt unsere Beobachtungsgrenze. Welche logische Basis ist vorhanden, wenn wir aus Materie entstanden sind und Materie untersuchen? Was kann ich aus einer inneren Position wahrnehmen? Einen Lösungsansatz bietet die Betrachtung eines Eiswürfels. Was kann ich wahrnehmen, wenn ich innerhalb eines Eiswürfels entstanden wäre?

 

Um das Folgende besser zu verstehen, vorab diese Analogie:
Ein Wesen das innerhalb eines Eiswürfels entsteht ist an die Grenzwerte des Eiswürfels gebunden. Es kann nur eine Sensorik innerhalb der Eigenschaften des Eises konstruieren. Die Grenzen der Sensorik und die Grenzen der Wirkung sind nicht zu trennen. Wenn die Eigenschaften des Eiswürfels die Beobachtungsmöglichkeit innerhalb eines Eiswürfels bestimmt, ist der Schmelzpunkt, als starrer Bezugspunkt gesetzt, die Informations- und Beobachtungsgrenze. Bei einem Eiswürfel zeigt ein Schmelzprozess eine Richtung an, bestimmt sie aber nicht. Wenn alle inneren Erkenntnisse angewendet werden, wäre ein gasförmiger Ausgangszustand nicht zu erkennen. Der Schmelzprozess wäre vorhanden, ohne dass sich die Ursache für diese Entwicklungsrichtung ableiten lässt. Aus der inneren Sicht des Eises kann nicht erkannt werden, das der Schmelzprozess prozessbegleitend ist und der gesamte Eiswürfel einem Prozess unterliegt - mit dem weiterhin umgebene Ausgangszustand. Aus der inneren Sicht wäre der Eiswürfel aus dem Nichts entstanden und seitdem einfach nur immer vorhanden.

 

Ein Prozess basiert auf unterschiedlichen Strukturen. Wenn eine entstandene Struktur einem Gesamtprozess unterliegt, befindet sich die Ursache der Struktur-Wirkung außerhalb der Struktur. Es ist nicht möglich, die Ursache des Prozesses innerhalb der Struktur direkt zu beobachten, wenn die entstandene Struktur die Beobachtungsmöglichkeit innerhalb der Struktur bestimmt. Die Substanz ist identisch, Struktur und Wirkung nicht. Die zwingende Entwicklungsrichtung ist eine ständige Auswirkung auf das Entstandene. Die Aus-Wirkung befindet sich im Bereich der Wahrnehmung, die Ursache nicht. Wahrnehmung und Beobachtung sind, in dem Fall, nicht identisch.

 

Stand der Dinge
Ein Hauptmerkmal für unser Zeitempfinden ist, dass sich kein Augenblick wiederholt, da die Zeit in einer Richtung fließt. Dafür gibt es physikalisch keine Anhaltspunkte. Im Gegenteil: die Berechnungen und Messungen zeigen, dass es keine mit der Zeit verbundene Richtung gibt. Eine gemeinsame Zeitrichtung lässt sich aus den Wirkungen der Materie nicht ableiten. Die grundlegenden physikalischen Gesetze lassen einen gerichteten Zeitfluss nicht zu. Aus Einsteins Formel ergibt sich, dass ein Fließen der Zeit eine rein subjektive, nur scheinbare Wahrnehmung ist. Die Raum/Zeit selbst hat keine Richtung. Nichts kann schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirken. Zitat Einstein: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur Illusionen, wenn auch hartnäckige“* Wahrnehmung und Beobachtung unterscheiden sich. Eine nicht gerichtete Zeit ergibt keine Erklärung für die Kausalkette (Ursache/Wirkung). Die Zunahme der Entropie galt lange als bewiesener Zeitpfeil. Die Entropie setzt aber eine vorgegebene Richtung voraus und erklärt nicht, warum es die Richtung gibt. Die Richtung selbst ist einfach nur vorhanden. Sie gilt deshalb nicht mehr als Erklärung. Eine Erklärung für die zwingende Richtung des Zeitpfeil wird gesucht.

 

Die Eigenschaften der Materie bestimmen auch den Wahrnehmungsbereich. Die Bewegungs- und Beobachtungsmöglichkeiten der Materie sind durch Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Die Eigenschaften der Materie bestimmen das Universum. Unsere Beobachtungsmöglichkeiten reichen nur bis kurz vor der Lichtgeschwindigkeit (Planck Zeit).
In der Physik ist eine Zeit -Rückwärtsrichtung nicht ausgeschlossen. Die entstehenden Paradoxen sind nur mit parallel - Strukturen ( Universen, Dimensionen) aufzulösen.


In der Philosophie gilt die Kausalkette als elementare Voraussetzung der Logik. Sie gilt als Bedingung, als Bestandteil einer Beobachtung. Sie setzt eine vorgegebene Richtung voraus. Die Kausalkette gilt nicht als Beobachtung.

 

* Albert Einstein im Vorwort von - Max Jammer, Das Problem des Raumes. Die Entwicklung der Raumtheorien.
S.14, Ausgabe Darmstadt 1980,

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Nachtrag : Es gibt viele Rückfragen warum der Bezugspunkt für die Zeit die Lichtgeschwindigkeit ist. Eine „eingefrorene Zeit“, ein „Nichts verändert sich“, bedeutet nicht Zeit Null sondern Zeit unendlich. Analogie: Strecke durch Zeit gleich Geschwindigkeit. Das nächste Dorf erreichen wir nur mit „unendlicher Geschwindigkeit in der Zeit Null“. Bei „Zeit Null“ ist die Strecke (der Raum) nicht mehr vorhanden, Raum und Zeit sind vereint. Wir erreichen das Dorf nicht mit der minimalen Bewegungsmöglichkeit in der kürzesten Zeit, sondern mit der maximalen Bewegungsmöglichkeit des Universums. Die Lichtgeschwindigkeit bestimmt die maximale Bewegungsmöglichkeit der Materie. Raum und Zeit stehen in einem Verhältnis und bilden die Raumzeit. Bei der Raumzeit ist jeder Zeitabschnitt gleichwertig, es gibt keinen Antriebsmechanismus für eine vorgegebene Richtung. Es existiert kein Zeitfluss. Analogie: Bei einer Raumzeit hat die Uhr kein Uhrwerk, es gibt keinen Grund, warum sich der Zeiger nur in einer Richtung bewegt, jede Richtung ist möglich. Das Uhrwerk entspricht nicht der Raumzeit. Bei der Raumzeit ist die Zeit immer vorhanden, sie ist nie „Null“ im Sinne von nicht vorhanden, aber sie „steht Still“. Warum sich der Zeiger nur in einer Richtung bewegt, wird deshalb nicht bei der Raumzeit gesucht, sondern zum Beispiel bei der Entropie. Eine Erklärung für unsere Empfindung einer fließenden Zeit kann aus der Raumzeit nicht abgeleitet werden.

Nachtrag: Kausalität, Entropie, Rückfragen. Wenn ich für die Kausalität eine Ursache suchen würde, würde ich nur weitere Kausalität finden. Kausalität hat keine Ursache und ist kein Zeitpfeil. Die Richtung ist einfach nur vorhanden. Ähnlich bei der Entropie: Ich finde mehr oder weniger Entropie, aber nicht warum das so ist. Beides entspricht der Analogie von: Uhr ohne Uhrwerk. Die Zeigerstellung ist nur ein Bestandteil einer Veränderung. Sie zeigt auf das ein Uhrwerk wahrscheinlich existiert, aber nicht wie es angetrieben wird. Die Kraft dafür fehlt. Die Raumzeit selbst hat keinen Antrieb, jede Entwicklung ist theoretisch auch spiegelbildlich möglich.

Ein ausführlicher Stand der Dinge sprengt diesen Rahmen. Es geht nur in arg verkürzter Form.
Buchempfehlung für das Basiswissen: Brian Greene,
Der Stoff aus dem der Kosmos ist. Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit.
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Urterie Theorie,
Teil 1 Grenzen von Zeit und Kausalität

Einleitung
Die Theorien der Physik werfen grundsätzliche philosophische Probleme auf. Die Zeitwahrnehmung und die Kausalität sind in Frage gestellt. Der Zeitflusses wird physikalisch als subjektive Wahrnehmung gewertet. Die Kausalkette ist nur noch Makroskopisch universal gültig. Grundbestandteile unserer Wahrnehmung gelten nur noch als Empfindungen. Der größte teil des Universums, die „dunkle Energie“, entzieht sich der Wahrnehmung.
Die Begriffe Wahrnehmung, Beobachtung und Logik sind physikalisch nicht definiert. Die Definitionen dafür beziehen sich hauptsächlich auf die Verarbeitung der Information.
Analogie: Die Definitionen für Wahrnehmung sind so vielfältig wie die Empfindung für Wasser. Wasser lässt sich aber auf die Grundbestandteile H und O als Definition reduzieren.
Für eine Physikalisch/Technische Definition ist die Reduktion auf die Grundbestandteile erforderlich, nicht die individuelle Verarbeitung der Information.

 

Logische Erfassbarkeit
Auf einer nach beiden Seiten offenen Linie ist ein einzelner Punkt logisch nicht erfassbar. Zum Einordnen / Verarbeiten benötigen wir einen zweiten Punkt. Die Mindestvoraussetzung der Logik besteht aus zwei festen Ausgangspunkten die eine Skala zum Einordnen bilden. Wir sind auf der Existenz eines festen „Nichts“ als Ausgangspunkt und eine Abgrenzung gegen „Unendlich“ angewiesen. Ausgangsbasis der mathematischen Skala ist der Abstand zwischen 0 und 1. Dieser Abstand bleibt zwischen allen Ziffern gleich. Die Null ist eine künstliche Abgrenzung zum „Nichts“. Diese künstliche Skala lässt sich nach beiden Seiten erweitern, aber nie bis unendlich. Auch bei dieser künstlichen Skala ist eine logische Erfassung nur innerhalb von zwei festen Ausgangspunkten möglich. Kein Ergebnis kann die Ausgangsbasis einer Skala in Frage stellen. Die Ausgangsbasis einer logischen Kette kann nur bestätigt werden – oder sie ist nicht vorhanden.

 

Subjektiver Zeitfluss
Mit der Mathematik lässt sich ein nicht abgegrenztes Außerhalb, etwas Unendliches, nicht erfassen. Auch mit der Mengenlehre, als Teilgebiet der Mathematik, ist unendlich nicht zu erfassen. Sie lässt aber ein Außerhalb zu. Das es in der Physik kein Zeitfluss gibt lässt sich mathematisch nur mit der Mengenlehre darstellen: Wahrnehmung, Materie und alle Physikalischen Gesetze sind begrenzt durch die Lichtgeschwindigkeit. Innerhalb einer Menge, die von Lichtgeschwindigkeit / Zeitstillstand begrenzt ist, lässt sich kein Punkt bestimmen, der keine Zeit-Gegenrichtung zulässt.
Analogie: Eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, lässt sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen.

 

Die Sensorik ist eine Voraussetzung für die Wahrnehmung. Wenn die gesamte Materie einen Zeitfluss unterliegt, liegt der Bezugspunkt außerhalb der Materie und damit auch außerhalb der Sensorik. Wir gehen davon aus, das bei einer Wahrnehmung alle Bezugspunkte innerhalb der Sensorik liegen müssen. Die Wahrnehmung „Zeitfluss“ wird subjektiv. Die Sensorik ist nötig zur Wahrnehmung einer Wirkung. Nur - die Ursache für eine Wirkung muss nicht im Bereich der Sensorik liegen. Total dunkel und total hell lassen lassen sich unterscheiden. Die Lampe muss nicht im Blickfeld sein. Nur für die Erklärung der Wahrnehmung, für die Ursache, – Lampe an oder aus – muss der Bezugspunkt innerhalb der Sensorik sein. Die Wahrnehmung einer Veränderung, einer Aus-Wirkung, ist auch möglich, wenn die Ursache außerhalb des direkten Wahrnehmungsbereiches liegt. Nur die logische Erfassung, warum wir es wahrnehmen, benötigt eine Ursache die Wahrnehmung selbst nicht. Sensorik bezieht sich auf die Auswirkung eine Wirkung, nicht auf die Ursache der Wirkung. Bei der Wahrnehmung muss der Bezugspunkt für die Ursache nicht zwingend im Bereich der Wahrnehmung liegen.

 

Wenn die Wahrnehmung eines Zeitflusses real sein sollte, liegt der Bezugspunkt für die Ursache außerhalb der Materie. Die Beobachtung würde auf einer Wirkung beruhen, die schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirkt. Dies gilt als nicht zulässig.
Die Eigenschaften der Materie bestimmen unsere Wahrnehmungsgrenze. Die Bewegungs- und Beobachtungsmöglichkeiten der Materie sind durch Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Der Rückschluss „nichts kann schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirken“ und der Rückschluss „ schneller als Lichtgeschwindigkeit bedeutet Zeitumkehr“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über die Beobachtungsmöglichkeiten hinaus und nicht sichergestellt. Der Rückschluss geht davon aus das ausschließlich Materie existiert. Es gibt kein Wissen, welche Eigenschaften und Rückwirkungen etwas außerhalb unserer Beobachtungsmöglichkeiten hat. Nur der Rückschluss, „Etwas“ mit mehr Bewegungsmöglichkeiten hat nicht die Eigenschaften der Materie und kann keine Materie sein, ist zulässig. Da die Wahrnehmung kein Bezugspunkt für die Ursache benötigt, ist es möglich, das wir eine Aus-Wirkung wahrnehmen, die schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirkt.

 

Bestandteile von Wahrnehmung und Beobachtung.
Das empfinden eines Zeitflusses wird physikalisch als subjektive Wahrnehmung gewertet.
Jede Wertung ist nur möglich, wenn die Begriffe definiert sind. Die Begriffe Wahrnehmung und Beobachtung sind physikalisch nicht definiert. Ohne Wertung bedeutet es nur, das Wahrnehmung und Beobachtung nicht identisch sind, dass eine Wahrnehmung nicht zwingend eine Beobachtung zulässt. Für eine physikalische Definition ist die Reduktion auf die Grundbestandteile erforderlich.
Ein Grundbestandteil ist die Sensorik. Zusätzlich muss „Etwas“ da sein, was die Sensorik erfasst.

Kontrast
Ein „Etwas“ erlangt erst eine Wahrnehmung, wenn es sich vom Umfeld unterscheidet, einen Kontrast. Die Aussage, eine Bewegung ist nur mit einem zusätzlichen Bezugspunkt im Raum analysierbar, gilt nicht nur für Bewegung. Ein Kontrast benötigt generell zwei Bezugspunkte. Ein weißer Punkt auf einer schwarzen Fläche ist nur mit dem Bezugspunkt „schwarze Fläche“ erfassbar.
Diese zwei äußere Bezugspunkte erfassen wir räumlich. Für Veränderungen gibt es nur einen äußeren Bezugspunkt, den derzeitige Zustand. Ein einzelner Punkt bildet kein Raum und ist logisch nicht erfassbar. Der Kontrast ergibt sich erst mit dem Umweg eines inneren Bezugspunktes, einem inneren Modell. Der Kontrast für Veränderungen besteht aus dem Vergleich vom derzeitigen Zustand mit der Vergangenheit. Der Kontrast für Veränderung benötigt keinen Raum und keine Ursache.

Perspektive
Wir gehen davon aus, das jede Wahrnehmung einen Abstand besitzt, der eine wechselseitige Perspektive als Betrachtung ermöglicht.

Eine Beobachtung besteht aus Kontrast, Sensorik und Perspektive.
Die Bestandteile Kontrast, Sensorik und Perspektive gehören so selbstverständlich zu Beobachtung und Wahrnehmung, das wir davon ausgehen, das sie immer vorhanden sind. Es gibt ein einfaches Beispiel, dass dies nicht der Fall sein muss. Im Inneren einer Kugel ist alles konkav. Im Inneren einer Kugel existiert kein Abstand für eine Perspektive, die eine konvexe Wahrnehmung ermöglicht. Im Inneren einer Kugel existiert keine Perspektive für ein Außen. Für eine Perspektive ist ein Abstand erforderlich. Bei einen äußerer Bezugspunkt, der nur nur in Bezug zu einem inneren Bezugspunkt / einem inneren Modell steht, ist eine wechselseitige Perspektive nicht zwingend vorhanden.

 

Es gibt ein historisches Beispiel, das eine Perspektive nicht immer vorhanden ist :
Mit der Erde als Zentrum gab es keinen äußeren Raum. Die Erde war immer vorhanden. Immer vorhanden bestimmte die kausale Grenze der Logik. Aus dem Vergleich vom derzeitigen Zustand mit der Vergangenheit ergab sich, dass die Erde von einer Schale umschlossen ist, auf der die Sonne um die Erde kreist. Es bildet sich ein Modell, das die Erde das Zentrum ist, um das sich alles dreht. Alle neuen Beobachtungen wurden diesem Modell angepasst. Ein einschaliges Modell führte zu unlogischen Kollisionen. Ohne äußeren Raum entstand ein geozentrisches Weltbild, das von mehreren Schalen (parallelen Strukturen) umgeben ist. Erst mit der Entwicklung einer Sensorik, die einen Kontrast im Außen deutlich erfasste, war es möglich den Raum zu erfassen, der ein Perspektivenwechsel zulässt: Das heliozentrische Modell. Die logische Grundlage wurde durch die Raumvorstellung erweitert. Die Erde musste nicht mehr aus sich selbst heraus entstehen. Die logische Grenze der Kausalität wurde erweitert und eine Entstehung der Erde „außerhalb“ war möglich.

 

Kausalität erfasst keinen Raum. Das innere Modell für den Raum bestimmt die Grenzen der Logik. Eine logische Ausgangsbasis kann nicht verändert werden, ohne das Modell zu zerstören. Logische Ausgangsbasis und Modell bestimmen sich gegenseitig. Die logische Grenze der Kausalität wird vom inneren Model bestimmt – und umgekehrt. Neue Beobachtungen können nur die logische Ausgangsbasis bestätigen. Kausalität und Modell bestimmen sich gegenseitig. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität ein und ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung. Es entsteht ein komplexes Selbstbeweisendes Geozentrisches Modell.

 

Schlussfolgerung
Ein Kontrast benötigt generell zwei Bezugspunkte. Es gibt zwei Möglichkeiten einen Kontrast wahrzunehmen. Wahrnehmung und Beobachtung können sich unterscheiden. Wir brauchen eine:

Technische Nominaldefinition für Sensorik, Perspektive, Wahrnehmung und Beobachtung.


Sensorik
Sensorik registriert eine Kontrast-Wirkung. Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Sensorik und Wirkung sind untrennbar. Sensorik bezieht sich auf die Auswirkung eine Wirkung, nicht auf die Ursache der Wirkung. Die Ursache der Wirkung muss nicht im Bereich der Sensorik liegen.

Perspektive
Eine Perspektive benötigt eine Abstand für eine wechselseitige Bezogenheit. Eine wechselseitige Perspektive ist nur mit zwei äußeren Bezugspunkten möglich.

Wahrnehmung
Die Wahrnehmung besteht aus Kontrast und Sensorik. Das Bezugssystem für den Kontrast besteht aus einem inneren und einem äußeren Bezugspunkt.Der zweite äußere Bezugspunkt, für den Kontrast, wird aus einem inneren Modell abgeleitet. Der Raum wird nicht erfasst. Der innere Bezugspunkt lässt keinen Abstand für eine Perspektive zu.

Beobachtung
Die Beobachtung besteht aus Kontrast, Sensorik und Perspektive. Das Bezugssystem für den Kontrast besteht aus zwei äußeren Bezugspunkten, die einen Wechsel der Perspektive zulassen. Der innere Bezugspunkt ist bei der Beobachtung so selbstverständlich vorhanden, das er keine Beachtung findet.

Wahrnehmung und Beobachtung
Die Bestandteile der Wahrnehmung sind in der Beobachtung enthalten. Die Wahrnehmung ist die Vorstufe für die Beobachtung.

 

Kausalität
Eine Sensorik für Wirkungen benötigt keine Ursache der Wirkung.
Nur Veränderungen, bei dem sich beide äußere Bezugspunkte ständig im Bereich der Sensorik befinden, sind eine gesicherte Beobachtung. Bei Veränderungen „mit der Zeit“, beruht der zweite Bezugspunkt auf einem logischen Modell. Es muss unterschieden werden zwischen „Wahrgenommene Veränderung“ und „Beobachtete Veränderung“. Eine „Wahrgenommene Veränderung“ muss von der Logik bestätigt werden, um sie als Beobachtung zu werten.

 

In der Philosophie gilt die Kausalkette als elementare Voraussetzung der Logik. Sie gilt als Bedingung, als Bestandteil einer Beobachtung. Die Kausalkette gilt nicht als Beobachtung.
Bei der Kausalkette ist die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden. Wir suchen die Ursache nur in der Vergangenheit. Bei der Kausalität besteht der Kontrast für Veränderungen aus dem Vergleich vom „derzeitigen Zustand“ mit der Vergangenheit. Der Kontrast ergibt sich erst mit dem Umweg eines inneren Bezugspunktes, eines inneren Modells. Der Kontrast für Veränderung benötigt keinen Raum und keine Ursache. Eine Perspektive ist nicht zwingend vorhanden. Das historisches Beispiel zeigt, das die Kausalkette als elementare Voraussetzung der Logik ein subjektives Modell ergeben kann, in dem keine Perspektive existiert. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass unser Modell für Zeit und Raum subjektiv ist. Historisch beruht unser Modell auf einer immer vorhandenen Materie. „Immer vorhanden“ bestimmt die kausale Grenze der Logik. Einsteins Formulierung der speziellen Relativitätstheorie erfolgte aus diesem Modell heraus. Die Erkenntnis, das Materie nicht immer vorhanden war, kam erst später zustande. Das Modell, das ausschließlich die Eigenschaften der Materie immer vorhanden sind und das Universum bestimmen, wurde beibehalten. Die kausale Grundlage wurde nicht geändert.

 

Hinweis: Ab hier gilt „meine“ Nominaldefinition von Sensorik, Perspektive, Wahrnehmung und Beobachtung. Ich möchte nicht ständig alles wiederholen.

Zwischenschlussfolgerung:
Für die Wahrnehmung von Veränderungen reicht ein innerer und ein äußerer Bezugspunkt. Nur für die logische Einordnung der Wahrnehmung benötigen wir zwei äußere Bezugspunkte. Die Wahrnehmung eines Zeitflusses, das alles einer Zeitrichtung unterliegt, kann physikalisch nicht ausgeschlossen werden. Eine Beobachtung benötigt zwei äußere Bezugspunkte. Bei „Wahrgenommenen Veränderungen“, beruht der zweite Bezugspunkt auf einem Modell. Die Paradoxen einer Zeit- Rückwärtsrichtung sind nur mit parallelen Strukturen aufzulösen. Parallele Strukturen sind ein Hinweis auf ein inneres Modell.

 

Wir sind aus Materie, untersuchen Materie und die Materie bestimmt unsere Beobachtungsgrenze. Unsere Sensorik beruht auf Wirkungen. Die entstandenen Materie-Wirkungen und die entstandene Beobachtungsgrenzen der Sensorik sind nicht zu trennen. Es könnte „normal“ sein das wir nur max. Lichtgeschwindigkeit registrieren können. Wir können nicht zwingend davon ausgehen, dass ausschließlich die Eigenschaften der Materie das Universum bestimmen. Ein Prozess basiert auf unterschiedlichen Strukturen. Wenn eine entstandene Struktur einem Gesamtprozess unterliegt, befindet sich die Ursache der Struktur-Wirkung außerhalb der Struktur. Es ist nicht möglich, die Ursache des Prozesses innerhalb der Struktur direkt zu beobachten, wenn die entstandene Struktur die Beobachtungsmöglichkeit innerhalb der Struktur bestimmt. Die Wahrnehmung der Aus-Wirkung, dass sich alles in einer Richtung entwickelt, ist trotzdem möglich. Wahrnehmung und Beobachtung sind in dem Fall nicht identisch.

Bestandteile der Kausalität
Auf einer nach beiden Seiten offenen Linie ist ein einzelner Punkt logisch nicht erfassbar.
Zum Einordnen / Verarbeiten benötigen wir eine Skala, einen zweiten Bezugspunkt. Nur ein Anfang von „Etwas“ bildet keine Logik, wir brauchen eine zweite Abgrenzung gegen Unendlich für eine logische Erfassung. Vergangenheit (Entstehung) und Gegenwart (derzeitiger Zustand) sind die Bestandteile der Kausalität. Diese Ausgangspunkte sind elementar für unsere Logik und bestimmen die Skala der Kausalität. Quanteneffekte lassen sich nicht klar in diese Skala einordnen. Die Kausalkette ist nur noch makroskopisch universal gültig. Makroskopisch ist bei der Kausalkette die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden. Wir suchen die Ursache nur in der Vergangenheit. Die Kausalkette ist die elementare Voraussetzung der Logik. Eine logische Schlussfolgerung darf den Ausgangspunkt „derzeitiger Zustand“ nicht entfernen. Alle Schlussfolgerungen basieren auf dieser Ausgangsbasis. Eine Skala ist nur mit zwei festen Bezugspunkten möglich. Der „derzeitige Zustand“ bildet das Ende einer Skala. Ohne dieses Ende ist die Skala nicht vorhanden, eine logische Einordnung nicht möglich. Alle Erkenntnisse innerhalb der Skala können über das Ende der Skala fortgeschrieben werden, dürfen aber den „derzeitigen Zustand“ nicht entfernen. Die Kausale Kette liefert Erkenntnisse aus dem Kontrast von Vergangenheit und „derzeitigen Zustand“. Sie legt damit eine Skala fest, bei der eine Erkenntnis nicht aus der Zukunft abgeleitet werden darf. Die Zukunft kann nur unseren derzeitigen Zustand bestätigen. Ein angestrebter „anderer Zustand Zukunft“ darf für die Ableitung einer Ursache nicht existieren. Das eine Ursache nur in der Vergangenheit liegt, wird selbst-beweisend. Die Entstehung muss ein abgeschlossener Prozess sein. Ein Gesamtprozess wird selbst-beweisend ausgeschlossen.
Kurz gefasst: Eine logische Grundlage kann sich nur selbst bestätigen – oder sie ist ungültig. Das die Ursache grundsätzlich in der Vergangenheit ist, lässt nur ein entsprechendes Modell zu. Die Grenzen der Kausalität und die Grenzen des Vorstellungsmodell bestimmen sich gegenseitig.

 

Schlussfolgerung Teil 1
Die Aussage, Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitstillstand, es gibt keinen Zeitfluss, bezieht sich auf Vergangenheit und den „derzeitigen Zustand“ der Materie. Die Aussage„ schneller als Lichtgeschwindigkeit bedeutet Zeitumkehr“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über die Beobachtungsmöglichkeiten hinaus und nicht sichergestellt. Der Rückschluss geht davon aus, dass ausschließlich die Eigenschaften der Materie existieren.
Wenn schneller als Lichtgeschwindigkeit Zeitumkehr bedeutet, gibt es den Bezugspunkt Zukunft nicht. Der Bezugspunkt „gegenwärtiger Zustand“ bleibt immer erhalten und ist nicht überschreitbar.


Eine Fortschreibung der Eigenschaften über die Ausgangsbasis einer Logischen Kette hinaus, kann nur die logische Ausgangsbasis bestätigen. „Schneller als Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitumkehr“ bestätigt nur die Ausgangsbasis. Eine logische Ausgangsbasis kann nicht verändert werden, ohne das Modell zu zerstören. „Etwas immer Vorhandenes“ darf keine Kausalität haben, es kann nur beliebig und zufällig entstehen. Die aus einer Zeitumkehr resultierenden Paradoxen können nur mit Parallelstrukturen erklärt werden, um die Ausgangsbasis zu erhalten. Die Auflösung eines Paradox durch parallele Strukturen dient dazu, das Model weiter denkbar zu gestalten. Wenn die parallelen Strukturen nicht bestätigt werden können, führen sie zu einer Beliebigkeit.

 

Die Zunahme der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums lässt sich aus der Vergangenheit nicht ableiten. Auch die Quanteneffekte lassen sich nicht klar in eine Skala einordnen, die nur bis zum „gegenwärtigen Zustand“ reicht. Die logische Ausgangsbasis „gegenwärtiger Zustand“ der Materie ist nicht immer vorhanden. Das die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist zeigt nur die Entwicklung bis zum „derzeitigen Zustand“ auf und gilt nur „innerhalb des derzeitiger Zustandes“ wenn das Gesamtsystem einer Wirkung unterliegt. Mit einem Zeitbezug zu einem gegenwärtigen Zustand der Materie hat die Entwicklung keine vorgegebene Richtung. Ein Zeitfluss ist physikalisch nicht möglich. Beobachtung und Wahrnehmung unterscheiden sich. Die Differenz zeigt auf, dass sich das Bezugssystem insgesamt innerhalb eines Prozesses befindet. Der Bezugspunkt Gegenwart bildet keinen festen (scharfen) Kontrast. Innerhalb eines Prozesses ist ein „gegenwärtiger Zustand“ nur flüchtig vorhanden. Der Bezugspunkt „gegenwärtiger Zustand“ unterliegt einer ständigen Verschiebung. Bei einem laufenden Prozesses sind nur die Bezugspunkt „Zustand Vergangenheit“ und „ Zustand Zukunft“ immer vorhanden.


Dass die Lichtgeschwindigkeit mit dem Zeitstillstand identisch ist, beruht auf der Annahme, dass Materie und Universum identisch ist, dass die Entstehung ein abgeschlossener Prozess ist. Wenn alles einer vorgegebenen Richtung unterliegt, kann der Bezugspunkt dafür nicht innerhalb des Bezugssystems liegen. Das eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen lässt, gilt auch im Umkehrschluss. Eine Bewegung, eine Veränderung des Gesamten, muss einem äußeren Bezugspunkt haben. Nach der mathematischen Mengenlehre ist der Bezugspunkt für eine vorgegebene Richtung außerhalb der Lichtgeschwindigkeit. Die Eigenschaften der Materie bestimmen nicht ausschließlich das Universum. Materie und Universum sind nicht identisch. Innerhalb eines laufenden Prozesses unterliegen wir einer inneren Sichtweise.

 

Zusammenfassung Teil 1
Die Ausgangsbasis einer logischen Kette führt zu einem Model. Eine Ausgangsbasis kann nur bestätigt oder verworfen werden. Wenn das Model dazu führt, dass bei der Ausgangsbasis ein paradox entsteht, ist die Ausgangsbasis nicht vorhanden und muss geändert werden. Alle daraus resultierende Erklärungsmodelle verlieren ihre Gültigkeit.
Die Grenzen der Kausalität und die Grenzen des Vorstellungsmodell bestimmen sich gegenseitig.
Die Kausalkette ist eine elementare Voraussetzung der Logik. Die Ursache ist nur in der Vergangenheit. Die Ausgangsbasis „gegenwärtiger Zustand“ ist festgelegt. Bei einem Modell, das auf einem „immer vorhandenen gegenwärtigen Zustand“ basiert wird die kausale Ausgangsbasis subjektiv oder beliebig. Die logische Grundlage für unser Modell ist nicht mehr vorhanden. Eine „Wahrgenommene Veränderung“ muss von der Logik bestätigt werden, um sie als Beobachtung zu werten.


Die Skala der Kausalkette ist nicht mit einem derzeitigen Zustand abgeschlossen. Nur ein Anfang von „Etwas“ bildet keine Logik. Ohne „derzeitiger Zustand“ ist die Kausalität nicht gegen Unendlich abgegrenzt und als Skala nicht vorhanden. Die logische Grundlage fehlt. Innerhalb eines Prozesses sind nur die Bezugspunkt „Zustand Vergangenheit“ und „Zustand der Zukunft“ immer vorhanden. Eine Lösung ist nur möglich, wenn wir die postulierte Zukunft in die Kausalkette einbeziehen.

 

Die postulierte Zukunft des Universums besteht aus extremer Ausdehnung und Schwarzen Löchern. Auffällig ist, dass unsere Form der Materie kaum noch vorhanden ist. Nach der postulierten Zukunft ist Materie, mit ihren Wirkungen, eher ein vorübergehender Zustand.

Teil 1 zeigt auf, dass eine logische Ausgangsbasis nicht durch Folgerungen entfernt werden darf. Modellvorstellung und Grenzen der Logik bestimmen sich gegenseitig. Wenn eine Ausgangsbasis durch resultierende paradoxen nur mit Parallelstrukturen erklärbar wird, ist die Ausgangsbasis nicht vorhanden. Alle darauf beruhenden Erklärungsmodelle verlieren ihre Gültigkeit. Teil 2 untersucht die Auswirkungen einer erweiterten kausale Skala als Logikgrundlage für neue Erklärungsmodelle.

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Urterie Theorie
Teil 2 Bestimmung der Kausalen Skala ohne Paradoxen

Einleitung
Welches Modell entsteht mit einer Kausalen Skala ohne Paradoxen als Ausgangsbasis? Etwas Entstandenes hat vorher nicht existiert. Es ist uns nur möglich innerhalb der Gesetzmäßigkeiten des Entstandenen auf die Entstehung zu schließen. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen. Wir versuchen deshalb die Entstehung der Substanz aus universell gültigen Wirkungsgesetzen abzuleiten. Die Wirkungen sind damit verantwortlich für die Entstehung der Substanz. Auffällig ist, dass bei diesem Entstehungsmodel Paralleluniversen entstehen. Es bleibt nur zufällig das Universum übrig, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen. Kraft und Energie haben keine Ausgangsbasis, sie bleiben zufällig „als innere Eigenschaft der Materie“ übrig. Die Begründung ist: Da wir existieren, muss es diesen Zufall gegeben haben.

 

Immer und Nichts.
Wir empfinden unsere physikalischen Grundwirkungen als immer gültig. Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. „Immer“ darf keine kausale Ursache haben. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Das Universum muss aus einem „Nichts“ entstehen. Bei der Entstehung der Materie kann nur ein Modell erstellt werden, bei dem die physikalischen Wirkungen keine kausale Ursache haben und zufällig mit-entstehen oder übrig bleiben. Mit einer Ursache kann eine Wirkung kausal nicht immer vorhanden gewesen sein. Ohne Ursache ist eine Wirkung immer gültig. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Aus dem „Nichts“ können nur Wirkungen ohne Ursache entstehen.
„Immer gültig“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig. Bei „Entstehung aus dem Nichts“ ist Materie mit dem Universum identisch und die Entstehung ein abgeschlossener Prozess. „Immer gültig“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über den Wahrnehmungsbereich hinaus und nicht sichergestellt. Es gibt kein Wissen, welche Eigenschaften etwas vor der Entstehung hat.

 

Auch mit der Erkenntnis, dass Materie nicht immer vorhanden war, sind wir gezwungen von irgend etwas auszugehen. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen, wir haben nur Wirkungen als Ausgangsbasis für ein Entstehungsmodell. Nicht von Wirkungen auszugehen erscheint Paradox. „Keine Wirkung“ als Ausgangsbasis ermöglicht keine Erkenntnis - aber nur scheinbar. „Etwas immer Vorhandenes“ darf keine Kausalität haben, es kann nur beliebig und zufällig entstehen. Die Informationserhaltung ist bei „bleibt zufällig übrig“ beliebig. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die Information ein. Das geozentrische Weltbild zeigt auf, das Kausalität und Modell sich gegenseitig bestimmen. Die logische Grenze wird selbst-bestimmend. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität ein und ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung.

 

Zeit und „Immer“
Auch die Zeit entsteht aus dem „Nichts“.
In der Physik bleibt Zeit auch beim Zeitstillstand erhalten. „Zeit nicht vorhanden“ gibt es nicht.
Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. Zeit ist ewig und immer, eine Ursache gibt es nicht, es darf sogar keine geben. Die Annahme, Zeit ist immer und ewig, beruht auf ein Gefühl und lässt eine kausale Ursache nicht zu. Die Annahme, Zeit hat einen gerichteten Zeitablauf, beruht auf ständiger Wahrnehmung. Ein ständiger Vorgang, der zwingend in einer Richtung abläuft, braucht eine Ursache. Mit einer Ursache gibt es kein „immer vorhanden“. Beide Annahmen schließen sich gegenseitig aus. Als Grundlage ist eine Beobachtung vorrangig. Die Wahrnehmung ist die Vorstufe der Beobachtung und damit vorrangig vor einer Annahme. Die Wahrnehmung, Zeit hat einen gerichteten Zeitablauf, beschreibt eine Wirkung, die erst mit der Entstehung der Materie einsetzt.

 

Die Wahrnehmung, dass alles einer Zeitrichtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle Wirkungen der Materie zusammen entstanden sind und einer äußeren Wirkung unterliegen. Unsere Sensorik beruht auf Wirkungen. Die entstandene Wirkung und die entstandene Beobachtungsgrenze der Sensorik sind nicht zu trennen. Wenn die Wirkungen der Materie mit der Materie entstanden sind, haben wir nur eine innere Sichtweise als Wahrnehmungsbereich. Eine Beurteilung des Zeitempfindens als subjektive Wahrnehmung ist nicht möglich. Wenn Materie und die Wirkungen der Materie zusammen entstanden sind, bezieht sich unser Bezugssystem nur auf die innere Wirkung der Materie, aber nicht auf das Universum. Substanz und Wirkung existieren in der entstandenen Struktur nur gemeinsam. Es muss keine neue Substanz entstehen, es muss nur eine neue Wirkung der Substanz entstehen. Eine Ursache ist immer vor der Wirkung da. Nach diesem Prinzip ist das Universum die Ursache der Wirkung. Entstehung von Materie und Universum sind nicht identisch. Die Entstehung der Materie mit ihren Wirkungen und Wahrnehmungsmöglichkeiten ist ein Prozess im Universum. Wir befinden uns innerhalb eines Prozesses / einer Wirkung.

Zwischenschluss
Der Versuch, die Entstehung der Substanz aus den Wirkungen abzuleiten, führt zu einer selbst-beweisenden Entstehung aus dem „Nichts“. Die Informationserhaltung ist beliebig.
Wir suchen nach der Einheitsformel, etwas, von dem alle Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden können. Eine Einheitsformel bedeutet auch, dass es eine Ausgangsursache gibt. Alle abgeleiteten Gesetze müssen eine Ursache, ein „Warum“ zulassen. Die Information bleibt erhalten. Für die Entwicklung bis zum „derzeitigen Zustand“ bleibt gültig, dass die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist. Wenn wir davon ausgehen, dass es etwas gibt, von dem alles abgeleitet werden kann, ist das Abgeleitete nicht immer vorhanden. Bei einer Einheitsformel bleiben die Wirkungen nicht zufällig übrig und sind auch nicht für die Entstehung verantwortlich. Mit einer Einheitsformel existiert am Anfang nur ein einheitlicher Zustand ohne definierbare Wirkungen.

 

Einheitlicher Zustand
Ein einheitlicher Zustand des Universums hat keine Abgrenzungen für einen Bezugspunkt. Ein einheitlicher Zustand entzieht sich vollständig der Wahrnehmung und ist dadurch existent und gleichzeitig nicht existent. „Alles“ und „Nichts“ ist in einem einheitlichen Zustand nicht zu unterscheiden. Ohne Perspektive sind die Eigenschaften nicht definierbar. Jede Wirkung, auch die Wahrnehmungs-Wirkung, benötigt einen Bezugspunkt, eine Abgrenzung. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, das jede Wirkung durch Abgrenzung entsteht. Bei Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Abgrenzungen eine Folge der Entstehung. Alle Wirkungen der Materie entstehen zusammen mit der Materie. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell bleibt die Substanz vorhanden und die Wirkungen entstehen. Ein einheitlicher Zustand erlangt erst dann eine (Wahrnehmungs-) Wirkung, wenn er instabil ist und eine Ausgrenzung bildet. Alle Informationen bleiben erhalten. Wirkungen können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein, sonst wäre es keine Ausgrenzung. Sensorik bezieht sich auf Wirkung, auch die Wahrnehmungsmöglichkeit der Information können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein. Beim Entstandenen kann (und darf) die Sensorik nur die Aus-Wirkungen vollständig erfassen, nicht die Ursache. Unser wahrnehmbares Universum ist -in dem Fall- nur ein Teil des Gesamt-Universums.

 

Zusammenfassung, Schlussfolgerungen Teil 1 und 2
Eine logische Einordnung benötigt mindestens zwei feste Bezugspunkte.
Ein Ausgangsmodel hat logische grenzen. Die Grenzen bestimmen die äußersten Bezugspunkte der Logik. Mit dem Ausgangsmodell, das nur Materie existiert, befinden sich auch die äußersten Bezugspunkte der Kausalen Kette innerhalb der Materie. Innerhalb einer kausalen Skala, die nur Materie zulässt, kann Materie nur zufällig aus dem „Nichts“ entstehen. Innerhalb der Materie kann es keine Ursache für eine gemeinsam vorgegebene Entwicklungsrichtung geben. Eine Ursache kann dann nur aus der Vergangenheit abgeleitet werden. Der zweite Bezugspunkt ist der gegenwärtige Zustand. Alles was schneller als Lichtgeschwindigkeit ist, überschreitet diesen äußersten Materie-Bezugspunkt und kann nur eine Zeitrückwärtsrichtung haben, damit die Ursache in der Vergangenheit bleibt.


Eine logische Ausgangsbasis kann nicht verändert werden, ohne das darauf beruhende Modell zu zerstören. Logische Ausgangsbasis und Modell bestimmen sich gegenseitig. Die logische Grenze der Kausalität wird vom inneren Model bestimmt – und umgekehrt.
Historisch beruht unser Modell auf einer immer vorhandenen Materie. „Immer vorhanden“ bildete die kausale Grenze der Logik. Einsteins Formulierung der speziellen Relativitätstheorie erfolgte aus diesem Modell heraus. Jede Überschreitung der kausalen Grenze musste eine Zeitrückwärtsrichtung haben, um die Ausgangsbasis beizubehalten. Ein „immer vorhandener gegenwärtiger Zustand“ wird festgeschrieben. Die Erkenntnis, das Materie nicht immer vorhanden war, kam erst später zustande.


Die Erkenntnis einer nicht immer vorhandenen Materie und die Wahrnehmung einer zwingenden Entwicklungsrichtung führten nicht zur Änderung der Ausgangsbasis. Die kausale Grenze der Logischen Ausgangsbasis wurden beibehalten. Auch weiterhin bestimmen ausschließlich die Wirkungen der Materie das Universum. „Immer vorhanden“ bildete weiterhin die kausale Grenze der Logik. Das Modell von „immer vorhandenen Materie-Wirkungen“ wurde beibehalten, obwohl die Grundlage des Modells nicht mehr vorhanden war. Mit der Erkenntnis einer nicht immer vorhandenen Materie ist auch die Materie-Wirkung nicht immer vorhanden. „Immer vorhandene Wirkung“ ist als Ausgangsbasis für ein Modell nicht vorhanden. „Immer vorhanden“ ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung. Die Beibehaltung der kausalen Logikgrenze innerhalb der Materie lässt ein umgedrehtes Denkmodell für die Entstehung nicht zu. „Immer gültige Wirkung“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig. Die Materie muss aus sich selbst heraus entstehen. Substanz und Wirkungen entstehen aus dem „Nichts“. Kraft und Energie hat keine Ausgangsbasis.


Unser Modell beruht darauf, das ausschließlich die Eigenschaften der Materie existieren und das Universum bestimmen. Die daraus resultierenden Paradoxen bei der Ausgangsbasis der Kausalen Skala zeigen auf, das Ausgangsgedanke und Modell nicht stimmen.
Die Kausalität ist eine elementare Voraussetzung der Logik. Ein „immer vorhandener Zustand der Gegenwart“ kann nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen. Beide äußeren Bezugspunkte der Kausalen Skala bilden ein paradox. Die logische Ausgangsbasis ist beim bisherigen Modell nicht mehr vorhanden. „Wahrgenommene Veränderungen“ werden nur mit einem logischen Modell zu einer Beobachtung. Alle Erklärungsmodelle, die auf die grenzen der bisherige Kausalkette beruhen, sind eine subjektive innere Sichtweise und nicht zwingend gültig.

 

(Aus-)Wirkungen befinden sich auch ohne Erfassung der Ursache im Bereich der Sensorik.
Die Wahrnehmung, dass alles einer gemeinsamen (Zeit) Richtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle Wirkungen der Materie zusammen entstanden sind und einer äußeren Wirkung unterliegen. Die Wirkungen der Materie sind eine Folge der Entstehung und nur innerhalb der Materie gültig. Sensorik und Wirkung sind untrennbar. Dass eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen lässt gilt auch im Umkehrschluss. Eine gerichtete Veränderung des Gesamten (eine Aus-Wirkung auf das Gesamte), muss einen äußeren Bezugspunkt haben. Nach der mathematischen Mengenlehre ist der Bezugspunkt für eine vorgegebene gemeinsame Entwicklungsrichtung außerhalb der Lichtgeschwindigkeit. Es muss einen Zustand „Außerhalb“ existieren. Mit einem existierenden Zustand außerhalb der Materie sind Anfang und Ende der kausalen Kette - ohne Paradoxen - nicht mehr innerhalb der Materie/Eigenschaften. Die kausale Kette der Materie/Wirkungen ist von einem „nicht Materie-zustand“ eingefasst.

 

Die Materie muss nicht mehr aus sich selbst heraus entstehen. Es entsteht keine Substanz, es entsteht nur eine neue Wirkung der Substanz. Substanz und Wirkung existieren in der entstandenen Struktur nur gemeinsam. Der Anfangs- oder Urzustand besteht aus der Substanz der Materie, hat aber eigenständige Eigenschaften. Der Anfangszustand ist eine Ur-Materie, eine Urterie. Auch das Ende der Kausalen Skala ist nicht innerhalb der Materie/Eigenschaften. Ein zukünftiger Zustand bestimmt die Entwicklungsrichtung. Materie mit ihren Wirkungen ist nur vorübergehend vorhanden. Wir befinden uns mit der Materie innerhalb eines laufenden Prozesses zwischen Entstehung und Auflösung der Materie. Auch der Endzustand besteht aus der Substanz der Materie mit eigenständigen Eigenschaften. Zwei vorhandene unterschiedliche Strukturen sind die Grundbedingungen eines laufenden Prozesses. Anfangs- und angestrebter Endzustand werden identisch.
Der Zeitstillstand ist nur scheinbar mit der Lichtgeschwindigkeit identisch. Raum und Zeit sind nur scheinbar erfasst.
Mathematisch ändert sich fast nichts. Aus „Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitstillstand“ wird „Lichtgeschwindigkeit ist beinahe Zeitstillstand“. Der Bezugspunkt für die Zeit bleibt die schnellste Bewegungsmöglichkeit im Universum, „etwas“ mit anderen Eigenschaften als die Materie. Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand haben Raum, Zeit, Gravitation und Materie-Wirkung die gleiche Ursache. Der enge Zusammenhang von Raum, Zeit und Gravitation bleibt weiterhin gegeben. Das bisherige Denkmodell, das Raum - Zeit und Gravitation sich gegenseitig erklären ist aber nicht mehr haltbar. Raum und Zeit werden erst wieder in einem angestrebten Zustand vollständig identisch. Gravitation kann nur eine eigenständige Kraft sein.

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Urterie Theorie
Teil 3 Gravitation und Kausalität

Stand der Dinge
Fast alle Kräfte sind bipolar. Die Gravitation ist monopolar. Sie ist nur einseitig abgegrenzt und eine Gegenkraft ist nicht vorhanden. Wir empfinden die Gravitation als Anziehung und Wirkung zu einem Mittelpunkt. Gravitation wird mit dem engen Zusammenhang von Zeit erklärt, ein Fallen in die Raumzeit. Kräfte entstehen bei dieser Erklärung nicht. Der Bezugspunkt der Gravitation ist nur eine scheinbare Abgrenzung, eine Gegenkraft ist nicht vorhanden. Die Gravitation gilt deshalb nur als eine scheinbare Kraft, mit einer Zeit-Raum-Krümmung als Ursache.
Physikalisch gibt es keine Funktionsmechanik für eine vorgegebene Richtung. Die Wirkungen der Materie lassen ein funktionierendes Modell für ein Druck von außen nicht zu. Aber auch bei unserem Modell der Anziehung von innen wurde, für die Kraft selbst, keine kausale Erklärung gefunden. Die Kraft ist, als innere Eigenschaft der Materie, einfach nur vorhanden. Bei der Gravitation ist die Anziehung als Wirkungsrichtung nur philosophisch begründet: Es muss etwas geben das alles zusammenhält.
Bei der kinetische Energie wird ein Anstieg des Energieinhaltes mit einem scheinbarer Anstieg der Masse erklärt. Die kinetische Energie gilt als echte Kraft.

 

Einleitung
Die philosophische Begründung beruht auf der Annahme, das ausschließlich Materie existiert.
Analogie: Ein Tropfen Öl auf Wasser wird nicht ausschließlich von den inneren Kräften des Öls zusammengehalten.
Auch, das die Wirkungen der Materie ein funktionierendes Modell für ein Druck von außen nicht zulassen, beruht darauf, das ausschließlich die (weiterhin inneren) Wirkungen der Materie existieren.
Für den Zeitpfeil wird ein ständiger Vorgang, ein nicht abgeschlossener Prozess, gesucht, der einen Zustand ausschließlich steigert. Die Gravitation hat dieses Merkmal, ist aber bisher ein Fallen in die Zeit, und damit keine eigenständige Kraft. Eine Gegenkraft ist nicht vorhanden.


Um Selbstverständliches in Frage zu stellen, benötigen wir ein Denkmodell.
Wir denken aus der inneren Perspektive. Unsere Vorstellung prägt unsere Wahrnehmung. So lange die Erde in der Vorstellung eine Scheibe war, brauchte es keinen Grund, warum der Apfel vom Baum auf die Erde fällt, das ist einfach so. Erst mit der Kugelgestalt der Erde hatten wir ein Modell, das die Frage nach einem Grund erlaubt - um die Erdanziehung zu erkennen. Aber auch dieses Denken beruht auf der inneren "Perspektive" und ist eine gefühlte Annahme. Das Denkmodell einer inneren Wirkung der Materie wurde beibehalten. Die Kraft ist, als innere Eigenschaft der Materie, einfach nur immer vorhanden. Aus einer neutralen Perspektive gibt es für die Apfelfrage drei Möglichkeiten: Anziehung von innen, Druck von außen, oder beides.

 

Die Grenzen eines Modells und die Grenzen der Logik bestimmen sich gegenseitig. Ein Wechseln der Vorzeichen ist bei bipolaren Kräften eine Sache der (vorhandenen) Perspektive und ändert am Vorstellungsmodell nichts. Eine Perspektive benötigt eine Abstand für eine wechselseitige Bezogenheit. Eine wechselseitige Perspektive ist nur mit zwei äußeren Bezugspunkten möglich. Die Gravitation ist monopolar. Bei monopolaren Abgrenzungen ist eine wechselseitige Perspektive nicht möglich. Ein Wechseln der Vorzeichen betrifft auch das Vorstellungsmodell. Bei einem Wechsel der Vorzeichen, einem Modell mit einem Druck von außen, sind Wirkungen nicht zwingend eine innere Wirkung der Materie. Ein Druck-Modell das nur die Wirkung von Materie zulässt geht aber weiterhin von „inneren Wirkungen der Materie“ aus.

 

Kausalität der Anziehung
Bei der monopolaren Gravitation ist die Anziehung eine Annahme. Physikalisch gibt es keine Funktionsmechanik für eine vorgegebene Richtung der Kraft. Wir empfinden die Gravitation als Anziehung und Wirkung zu einem Mittelpunkt. Der Bezugspunkt ist ein imaginärer Mittelpunkt. Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. Es gibt kein „hinter einem Mittelpunkt“. Eine Gegenkraft und eine kausale Ursache ist nicht zulässig. Gravitation muss eine immer vorhandene innere Eigenschaft der Materie sein. Auch eine Erklärung für die Gravitation darf dann keine kausale Ursache haben. Gravitation wird mit dem engen Zusammenhang von Zeit erklärt, die bisher auch keine kausale Ursache haben durfte. Zeit und Gravitation erklären sich bisher gegenseitig. Wenn wir die Beobachtungspunkte und Abgrenzungen betrachten, fällt auf, dass Zeit und Gravitation aus einer unterschiedlichen „Perspektive“ wahrgenommen werden.
 Die Bezugspunkte / Abgrenzungen sind gegensätzlich:
    - Bei der Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit, die Lichtgeschwindigkeit.
    - Bei der Gravitation ein imaginärer Punkt, eine nicht definierbare Bewegungsmöglichkeit.
Wir wissen, dass wir den Bezugspunkt für die Zeit nicht aus der inneren „Perspektive“, bei „Bewegung null, Zeitstillstand im Sinne von erstarren“, setzen können. Bei der Gravitation behalten wir die innere „Perspektive“ bei. Bei monopolaren Abgrenzungen ist eine Wechselseitige Perspektive nicht möglich. Der enge Zusammenhang von Zeit und Gravitation legt die Interpretation nahe, dass bei beiden die Abgrenzung aus der selben „Perspektive“ gesetzt werden müssen.

 

Wir gehen davon aus, dass der größte Teil des Universums aus zwei unbekannten Substanzen besteht. Ein sehr großer Teil mit ausdehnenden, und ein kleinerer mit anziehenden Eigenschaften. Auch diese Schlussfolgerung beruht darauf, dass wir bei der Gravitation nur von Anziehung ausgehen. Wenn der ausdehnende Faktor auf unsere Materie drückend, umhüllend wirkt, lässt sich auch ein Modell nur mit der ausdehnenden Substanz denken. Eine unbekannte (Grund-) Substanz ist wahrscheinlicher als zwei unbekannte Substanzen mit gegensätzlichen Eigenschaften.

 

Die kinetische Energie steht in einen engen Zusammenhang mit der Gravitation.
Analogie: Wenn wir einen Kanister Wasser auf den Berg tragen, hat er eine höhere kinetische Energie gespeichert.
Der Anstieg des Energieinhaltes wird mit einem scheinbaren Anstieg der Masse erklärt. Die Energie wird in einem „imaginären“ Inneren gespeichert und abgerufen. Kinetische Energie und Kraft der Gravitation sind beide nur mit dem Wort „Scheinbar“ erklärlich. Auch die kinetische Energie ist nur eine innere Wirkung der Materie mit einer „imaginären“ Gegenkraft.

 

Gravitation, Schlussfolgerung
Bei unsere bisherigen Modell haben Kraft und Energie keine Gegenkraft als Ausgangsbasis.
Bei einen Modell der inneren Anziehung ist eine kausale Ursache nicht zulässig. Es gibt kein „hinter einem Mittelpunkt“, die Frage nach einem „Warum“ wird nicht ermöglicht. Eine Gegenkraft und eine Ursache können mit dem Modell nicht vorhanden sein. Die Wirkung kann nur zufällig entstehen und hat keine Ausgangsbasis. Ohne Kausalität ist eine Wirkung immer vorhanden. Beides beweist sich gegenseitig. Kraft und Energie müssen bei diesem Modell eine innere Wirkung der Materie sein. Das geozentrische Vorstellungsmodell ermöglichte nur eine innere Wirkung als Ausgangsbasis der Kraft. Bei einer Monopolar Kraft betrifft ein Wechsel der Vorzeichen das gesamte Vorstellungsmodell. Bei einem Wechsel der Vorzeichen sind Kräfte keine innere Wirkung der Materie. Beim heliozentrischen Modell haben wir die innere Kraftwirkung als Vorstellung beibehalten. Das geozentrische Vorstellungsmodell wurde durch ein Materie-zentrisches ersetzt.

 

Eine innere Anziehung kann keine Gegenkraft haben. Eine logische Erklärung ist nicht möglich.
Eine Kausalität ist nur möglich mit einer Kraftwirkung von außen. Alle Kräfte können nur mit einer Gegenkraft wirken. Mit einer Gegenkraft muss Gravitation eine Wirkung von außen sein und ist keine scheinbare Kraft. Bei einer Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Wirkungen eine (nicht zufällige) Folge der Entstehung. Alle abgeleiteten Wirkungen müssen eine Ursache, ein „Warum“ zulassen. Bei einer Ausgrenzung aus einem einheitlichen Zustand haben Kraft und Energie eine Gegenkraft als Ausgangsbasis und sind keine innere Eigenschaft der Materie. Entstandene Wirkung und entstandene Sensorik sind nicht zu trennen. Die Gegenkraft liegt außerhalb der Materie-Wirkung und damit außerhalb der entstandenen Sensorik. Eine Sensorik für Wirkungen benötigt keine Ursache der Wirkung. Die Aus-Wirkung auf die Materie befindet sich innerhalb der Sensorik für Wahrnehmungen, die Ursache der Wirkung nicht.


Nur die logische Erklärung benötigt eine Ursache. Eine Anziehung von innen ermöglicht keine logische Kausalität. Eine Wirkung von außen ist ein Druck. Druck ist eine Einschränkung der Bewegungsmöglichkeit. Die Abgrenzung der Gravitation wird bestimmt durch die maximale Bewegungsmöglichkeit innerhalb unseres Bezugssystems, der Lichtgeschwindigkeit. Die Gravitation wird von einer Gegenkraft abgegrenzt, und wird eine „echte“ Kraft. Nicht (nur) die innere Wirkung der Materie bestimmt die Gravitation sondern eine Gegenkraft mit eigenständiger Wirkung.

Zeit und Gravitation können beide mit einer maximalen Bewegungsmöglichkeit als Abgrenzung definiert werden. Gravitation ist eine echte Kraft und bildet einen Zeitpfeil. Raum, Zeit, Gravitation und Materie-Wirkung haben die gleiche Ursache - sind mit diesem Zeitpfeil aber erst in einen zukünftigen Zustand identisch.
Eine Kausalität ist nur möglich mit einer Kraftwirkung von außen. Bei einer Monopolar Kraft betrifft ein Wechsel der Vorzeichen das gesamte Vorstellungsmodell. Mit einem Wechsel der Vorzeichen sind Kräfte keine (ausschließlich) innere Wirkung der Materie.

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Urterie Theorie
Teil 4 Resümee

Die Kausalität bestimmt die Grenzen der Logik.
Eine logische Grundlage kann sich nur selbst bestätigen – oder sie ist ungültig. Unsere logische Grundlage ist die Materie mit ihren kausalen grenzen. Die Festlegung der kausale Grenze, auf innerhalb der Materie, schränkt die logische Erfassung ein und kann nur bestätigen das ausschließlich Materie existiert.


Das geozentrische Vorstellungsmodell zeigt auf, dass eine logische Ausgangsbasis nicht verändert werden kann, ohne das darauf beruhende Modell zu zerstören. Logische Ausgangsbasis und Modell bestimmen sich gegenseitig. Die logische Grenze der Kausalität wird vom inneren Model bestimmt – und umgekehrt. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität ein und ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung. Alle Wirkungen konnten nur eine innere Wirkung der Erde sein. Die Erde musste aus sich selbst heraus entstehen. Es entstand ein komplexes selbst-beweisendes Geozentrisches Modell.

 

Die innere Wirkung der Materie wurde beim Heliozentrischen Modell beibehalten. Das geozentrische Vorstellungsmodell wurde durch ein Materie-zentrisches ersetzt. Mit der Erkenntnis einer nicht immer vorhandenen Materie ist auch die Materie-Wirkung nicht immer vorhanden. Bei einem aus Materie-Wirkungen abgeleiteten Modell wird die kausale Ausgangsbasis subjektiv oder beliebig. Die kausale Kette ist von Paradoxen eingefasst. Die logische Ausgangsbasis für unser Modell ist nicht mehr vorhanden. Mit der Erkenntnis einer nicht immer vorhandenen Materie befindet sich auch die logische grenze der Kausalität nicht mehr innerhalb der Materie. Die kausale Kette der Materie/Wirkungen ist von einem „nicht Materie-zustand“ eingefasst. Substanz und Information bleiben erhalten. Materie muss nicht mehr aus sich selbst heraus entstehen. Das Materie-zentrische Vorstellungsmodell des Universums ist ungültig.

 

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Urterie Theorie
Teil 4 Ausblick auf mögliches Modell.

Bei Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Abgrenzungen eine Folge der Entstehung. Zeit und Wirkungen der Materie sind nicht immer vorhanden. Alle Wirkungen der Materie entstehen zusammen mit der Materie. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell bleibt die Substanz vorhanden und die Wirkungen entstehen. Ein einheitlicher Zustand erlangt erst dann eine (Wahrnehmungs-) Wirkung, wenn er instabil ist und eine Ausgrenzung bildet. Alle Informationen bleiben erhalten. Wirkungen können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein, sonst wäre es keine Ausgrenzung. Sensorik bezieht sich auf Wirkung, auch die Wahrnehmungsmöglichkeit der Information können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein. Beim Entstandenen darf die Sensorik nur die Aus-Wirkungen vollständig erfassen, nicht die Ursache. Unser wahrnehmbares Universum ist nur ein Teil des Gesamt-Universums.

 

Die Grenzen der Materie/Wirkungen sind durch die Lichtgeschwindigkeit definiert. Die Lichtgeschwindigkeit ist die maximale Bewegungsmöglichkeit der Materie. Eine Abgrenzung durch Bewegungsmöglichkeiten ist ein Merkmal von Aggregatzuständen. Ein Ablauf in nur einer Richtung ist ein Merkmal für einen laufenden Prozess. Ein laufender Prozess zwischen zwei Aggregatzuständen bedeutet, dass ein Zustand zunimmt und der andere ab - was wir beobachten können. Die postulierte Zukunft des Universums besteht aus extremer Ausdehnung und Schwarzen Löchern. Unsere Form der Materie ist kaum noch vorhanden.

 

Mit einer Physik Grundlage,
das Zeit und Wirkungen der Materie nicht immer vorhanden sind, ergibt sich:
Es gibt zwei „Aggregatzustände“ der Materie. Beide Zustände sind gekennzeichnet durch unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten. Die Substanz ist identisch. Struktur und Wirkung nicht.
Sensorik und Wirkungen sind untrennbar und bestimmen die Wahrnehmungs-Möglichkeiten.

„Unsere“ baryonische Materie
gekennzeichnet durch eine Bewegungsmöglichkeit bis zur Lichtgeschwindigkeit.
Wirkung und Sensorik sind durch die Lichtgeschwindigkeit eingeschränkt. Die direkte Beobachtung ist auf „unsere“ Materie beschränkt.

Urterie ( Dunkle Energie passt als Bezeichnung nicht mehr )
gekennzeichnet durch eine Bewegungsmöglichkeit über Lichtgeschwindigkeit.
„Unser“ wahrnehmbarer Materie-zustand nimmt ab. Der Ausdehnungszustand „Urterie“ nimmt zu. Nur solange beide Zustände vorhanden sind, ist die Zeit als wahrgenommene Entwicklungsrichtung stabil vorhanden. Die Urterie ist nur als Aus-Wirkung auf die Materie wahrnehmbar.

 

Die Wirkungsrichtung entsteht bei der übergeordneten Grundfunktion des Universums
Die Wirkungen der Materie entstehen als Abgrenzung aus einen instabilen einheitlichen Zustand, der wieder angestrebt wird. Zeit, als zwingende Entwicklungsrichtung, existiert nur so lange bis dieser Prozess abgeschlossen ist. Bei einem geschlossenen Gesamtprozess gilt die Regel „nichts geht verloren“ über die Materie hinaus. Alle Informationen bleiben erhalten. Aus der „Perspektive“ der Materie ändert sich nur die Wahrnehmungsmöglichkeit der Information. Das Universum pulsiert zwischen einem Zustand mit Materie und einem Zustand ohne Materie. Die Materie ist nur ein anderer „Aggregatzustand“ einer Ur-Materie, eine Urterie.

Unsere Sensorik nimmt nur Wirkungen war. Am Anfang gibt es keine Wirkung - nur eine Ursache/Substanz. Im Grundzustand existieren keine (mathematisch erfassbaren) Kräfte. „Alles“ und „Nichts“ ist in einem einheitlichen Zustand nicht zu unterscheiden. Alle Wirkungen/Kräfte entstehen durch eine Ausgrenzung. Auf beide Seiten der Abgrenzung sind die Eigenschaften der Wirkungen eigenständig. Wirkungen haben einen Ausgangspunkt und keine Kraft entsteht zufällig. Ausgangsbasis aller Materie Kräfte ist die Abgrenzung zur Urterie. Die zwingende Entwicklungsrichtung der Materie ist eine Aus-Wirkung der Urterie auf die Materie. Keine Eigenschaft der Materie ist „immer“, nur die Substanz des Universum ist immer vorhanden. Die Ausgangssubstanz der Materie, eine Urterie, bestimmt das Universum - und die Wirkungen der Materie.

 

 

 

 

 

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