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Urterie Theorie,
Teil 1 Grenzen von Zeit und Kausalität

Einleitung
Die Theorien der Physik werfen grundsätzliche philosophische Probleme auf. Die Zeitwahrnehmung und die Kausalität sind in Frage gestellt. Der Zeitflusses wird physikalisch als subjektive Wahrnehmung gewertet. Die Kausalkette ist nur noch Makroskopisch universal gültig. Grundbestandteile unserer Wahrnehmung gelten nur noch als Empfindungen. Der größte teil des Universums, die „dunkle Energie“, entzieht sich der Wahrnehmung.
Die Begriffe Wahrnehmung, Beobachtung und Logik sind physikalisch nicht definiert. Die Definitionen dafür beziehen sich hauptsächlich auf die Verarbeitung der Information.
Analogie: Die Definitionen für Wahrnehmung sind so vielfältig wie die Empfindung für Wasser. Wasser lässt sich aber auf die Grundbestandteile H und O als Definition reduzieren.
Für eine Physikalisch/Technische Definition ist die Reduktion auf die Grundbestandteile erforderlich, nicht die individuelle Verarbeitung der Information.

 

Logische Erfassbarkeit
Auf einer nach beiden Seiten offenen Linie ist ein einzelner Punkt logisch nicht erfassbar. Zum Einordnen / Verarbeiten benötigen wir einen zweiten Punkt. Die Mindestvoraussetzung der Logik besteht aus zwei festen Ausgangspunkten die eine Skala zum Einordnen bilden. Wir sind auf die Existenz eines festen „Nichts“ als Ausgangspunkt und eine Abgrenzung gegen „Unendlich“ angewiesen. Ausgangsbasis der mathematischen Skala ist der Abstand zwischen 0 und 1. Dieser Abstand bleibt zwischen allen Ziffern gleich. Die Null ist eine künstliche Abgrenzung zum „Nichts“. Diese künstliche Skala lässt sich nach beiden Seiten erweitern, aber nie bis unendlich. Auch bei dieser künstlichen Skala ist eine logische Erfassung nur innerhalb von zwei festen Ausgangspunkten möglich. Kein Ergebnis kann die Ausgangsbasis einer Skala in Frage stellen. Die Ausgangsbasis einer logischen Kette kann nur bestätigt werden – oder sie ist nicht vorhanden.

 

Subjektiver Zeitfluss
Mit der Mathematik lässt sich ein nicht abgegrenztes Außerhalb, etwas Unendliches, nicht erfassen. Auch mit der Mengenlehre, als Teilgebiet der Mathematik, ist unendlich nicht zu erfassen. Sie lässt aber ein Außerhalb zu. Das es in der Physik kein Zeitfluss gibt lässt sich mathematisch nur mit der Mengenlehre darstellen: Wahrnehmung, Materie und alle Physikalischen Gesetze sind begrenzt durch die Lichtgeschwindigkeit. Innerhalb einer Menge, die von Lichtgeschwindigkeit / Zeitstillstand begrenzt ist, lässt sich kein Punkt bestimmen, der keine Zeit-Gegenrichtung zulässt.
Analogie: Eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, lässt sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen.

 

Die Sensorik ist eine Voraussetzung für die Wahrnehmung. Wenn die gesamte Materie einen Zeitfluss unterliegt, liegt der Bezugspunkt außerhalb der Materie und damit auch außerhalb der Sensorik. Wir gehen davon aus, das bei einer Wahrnehmung alle Bezugspunkte innerhalb der Sensorik liegen müssen. Die Wahrnehmung „Zeitfluss“ wird subjektiv. Die Sensorik ist nötig zur Wahrnehmung einer Wirkung. Nur - die Ursache für eine Wirkung muss nicht im Bereich der Sensorik liegen. Total dunkel und total hell lassen lassen sich unterscheiden. Die Lampe muss nicht im Blickfeld sein. Nur für die Erklärung der Wahrnehmung, für die Ursache, – Lampe an oder aus – muss der Bezugspunkt innerhalb der Sensorik sein. Die Wahrnehmung einer Veränderung, einer Aus-Wirkung, ist auch möglich, wenn die Ursache außerhalb des direkten Wahrnehmungsbereiches liegt. Nur die logische Erfassung, warum wir es wahrnehmen, benötigt eine Ursache die Wahrnehmung selbst nicht. Sensorik bezieht sich auf die Auswirkung eine Wirkung, nicht auf die Ursache der Wirkung. Bei der Wahrnehmung muss der Bezugspunkt für die Ursache nicht zwingend im Bereich der Wahrnehmung liegen.

 

Wenn die Wahrnehmung eines Zeitflusses real sein sollte, liegt der Bezugspunkt für die Ursache außerhalb der Materie. Die Beobachtung würde auf einer Wirkung beruhen, die schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirkt. Dies gilt als nicht zulässig.
Die Eigenschaften der Materie bestimmen unsere Wahrnehmungsgrenze. Die Bewegungs- und Beobachtungsmöglichkeiten der Materie sind durch Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Der Rückschluss „nichts kann schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirken“ und der Rückschluss „ schneller als Lichtgeschwindigkeit bedeutet Zeitumkehr“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über die Beobachtungsmöglichkeiten hinaus und nicht sichergestellt. Der Rückschluss geht davon aus das ausschließlich Materie existiert. Es gibt kein Wissen, welche Eigenschaften und Rückwirkungen etwas außerhalb unserer Beobachtungsmöglichkeiten hat. Nur der Rückschluss, „Etwas“ mit mehr Bewegungsmöglichkeiten hat nicht die Eigenschaften der Materie und kann keine Materie sein, ist zulässig. Da die Wahrnehmung kein Bezugspunkt für die Ursache benötigt, ist es möglich, das wir eine Aus-Wirkung wahrnehmen, die schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirkt.

 

Bestandteile von Wahrnehmung und Beobachtung.
Das empfinden eines Zeitflusses wird physikalisch als subjektive Wahrnehmung gewertet.
Jede Wertung ist nur möglich, wenn die Begriffe definiert sind. Die Begriffe Wahrnehmung und Beobachtung sind physikalisch nicht definiert. Ohne Wertung bedeutet es nur, das Wahrnehmung und Beobachtung nicht identisch sind, dass eine Wahrnehmung nicht zwingend eine Beobachtung zulässt. Für eine physikalische Definition ist die Reduktion auf die Grundbestandteile erforderlich.
Ein Grundbestandteil ist die Sensorik. Zusätzlich muss „Etwas“ da sein, was die Sensorik erfasst.

Kontrast
Ein „Etwas“ erlangt erst eine Wahrnehmung, wenn es sich vom Umfeld unterscheidet, einen Kontrast. Die Aussage, eine Bewegung ist nur mit einem zusätzlichen Bezugspunkt im Raum analysierbar, gilt nicht nur für Bewegung. Ein Kontrast benötigt generell zwei Bezugspunkte. Ein weißer Punkt auf einer schwarzen Fläche ist nur mit dem Bezugspunkt „schwarze Fläche“ erfassbar.
Diese zwei äußere Bezugspunkte erfassen wir räumlich. Für Veränderungen gibt es nur einen äußeren Bezugspunkt, den derzeitige Zustand. Ein einzelner Punkt bildet kein Raum und ist logisch nicht erfassbar. Der Kontrast ergibt sich erst mit dem Umweg eines inneren Bezugspunktes, einem inneren Modell. Der Kontrast für Veränderungen besteht aus dem Vergleich vom derzeitigen Zustand mit der Vergangenheit. Der Kontrast für Veränderung benötigt keinen Raum und keine Ursache.

Perspektive
Wir gehen davon aus, das jede Wahrnehmung einen Abstand besitzt, der eine wechselseitige Perspektive als Betrachtung ermöglicht.

Eine Beobachtung besteht aus Kontrast, Sensorik und Perspektive.
Die Bestandteile Kontrast, Sensorik und Perspektive gehören so selbstverständlich zu Beobachtung und Wahrnehmung, das wir davon ausgehen, das sie immer vorhanden sind. Es gibt ein einfaches Beispiel, dass dies nicht der Fall sein muss. Im Inneren einer Kugel ist alles konkav. Im Inneren einer Kugel existiert kein Abstand für eine Perspektive, die eine konvexe Wahrnehmung ermöglicht. Im Inneren einer Kugel existiert keine Perspektive für ein Außen. Für eine Perspektive ist ein Abstand erforderlich. Bei einen äußerer Bezugspunkt, der nur nur in Bezug zu einem inneren Bezugspunkt / einem inneren Modell steht, ist eine wechselseitige Perspektive nicht zwingend vorhanden.

 

Es gibt ein historisches Beispiel, das eine Perspektive nicht immer vorhanden ist :
Mit der Erde als Zentrum gab es keinen äußeren Raum. Die Erde war immer vorhanden. Immer vorhanden bestimmte die kausale Grenze der Logik. Aus dem Vergleich vom derzeitigen Zustand mit der Vergangenheit ergab sich, dass die Erde von einer Schale umschlossen ist, auf der die Sonne um die Erde kreist. Es bildet sich ein Modell, das die Erde das Zentrum ist, um das sich alles dreht. Alle neuen Beobachtungen wurden diesem Modell angepasst. Ein einschaliges Modell führte zu unlogischen Kollisionen. Ohne äußeren Raum entstand ein geozentrisches Weltbild, das von mehreren Schalen (parallelen Strukturen) umgeben ist. Erst mit der Entwicklung einer Sensorik, die einen Kontrast im Außen deutlich erfasste, war es möglich den Raum zu erfassen, der ein Perspektivenwechsel zulässt: Das heliozentrische Modell. Die logische Grundlage wurde durch die Raumvorstellung erweitert. Die Erde musste nicht mehr aus sich selbst heraus entstehen. Die logische Grenze der Kausalität wurde erweitert und eine Entstehung der Erde „außerhalb“ war möglich.

 

Kausalität erfasst keinen Raum. Das innere Modell für den Raum bestimmt die Grenzen der Logik. Eine logische Ausgangsbasis kann nicht verändert werden, ohne das Modell zu zerstören. Logische Ausgangsbasis und Modell bestimmen sich gegenseitig. Die logische Grenze der Kausalität wird vom inneren Model bestimmt – und umgekehrt. Neue Beobachtungen können nur die logische Ausgangsbasis bestätigen. Kausalität und Modell bestimmen sich gegenseitig. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität ein und ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung. Es entsteht ein komplexes Selbstbeweisendes Geozentrisches Modell.

 

Schlussfolgerung
Ein Kontrast benötigt generell zwei Bezugspunkte. Es gibt zwei Möglichkeiten einen Kontrast wahrzunehmen. Wahrnehmung und Beobachtung können sich unterscheiden. Wir brauchen eine:

Technische Nominaldefinition für Sensorik, Perspektive, Wahrnehmung und Beobachtung.
Sensorik
Sensorik registriert eine Kontrast-Wirkung. Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Sensorik und Wirkung sind untrennbar. Sensorik bezieht sich auf die Auswirkung eine Wirkung, nicht auf die Ursache der Wirkung. Die Ursache der Wirkung muss nicht im Bereich der Sensorik liegen.

Perspektive
Eine Perspektive benötigt eine Abstand für eine wechselseitige Bezogenheit. Eine wechselseitige Perspektive ist nur mit zwei äußeren Bezugspunkten möglich.

Wahrnehmung
Die Wahrnehmung besteht aus Kontrast und Sensorik. Das Bezugssystem für den Kontrast besteht aus einem inneren und einem äußeren Bezugspunkt.Der zweite äußere Bezugspunkt, für den Kontrast, wird aus einem inneren Modell abgeleitet. Der Raum wird nicht erfasst. Der innere Bezugspunkt lässt keinen Abstand für eine Perspektive zu.

Beobachtung
Die Beobachtung besteht aus Kontrast, Sensorik und Perspektive. Das Bezugssystem für den Kontrast besteht aus zwei äußeren Bezugspunkten, die einen Wechsel der Perspektive zulassen. Der innere Bezugspunkt ist bei der Beobachtung so selbstverständlich vorhanden, das er keine Beachtung findet.

Wahrnehmung und Beobachtung
Die Bestandteile der Wahrnehmung sind in der Beobachtung enthalten. Die Wahrnehmung ist die Vorstufe für die Beobachtung.

 

Kausalität
Eine Sensorik für Wirkungen benötigt keine Ursache der Wirkung.
Nur Veränderungen, bei dem sich beide äußere Bezugspunkte ständig im Bereich der Sensorik befinden, sind eine gesicherte Beobachtung. Bei Veränderungen „mit der Zeit“, beruht der zweite Bezugspunkt auf einem logischen Modell. Es muss unterschieden werden zwischen „Wahrgenommene Veränderung“ und „Beobachtete Veränderung“. Eine „Wahrgenommene Veränderung“ muss von der Logik bestätigt werden, um sie als Beobachtung zu werten.

 

In der Philosophie gilt die Kausalkette als elementare Voraussetzung der Logik. Sie gilt als Bedingung, als Bestandteil einer Beobachtung. Die Kausalkette gilt nicht als Beobachtung.
Bei der Kausalkette ist die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden. Wir suchen die Ursache nur in der Vergangenheit. Bei der Kausalität besteht der Kontrast für Veränderungen aus dem Vergleich vom „derzeitigen Zustand“ mit der Vergangenheit. Der Kontrast ergibt sich erst mit dem Umweg eines inneren Bezugspunktes, eines inneren Modells. Der Kontrast für Veränderung benötigt keinen Raum und keine Ursache. Eine Perspektive ist nicht zwingend vorhanden. Das historisches Beispiel zeigt, das die Kausalkette als elementare Voraussetzung der Logik ein subjektives Modell ergeben kann, in dem keine Perspektive existiert. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass unser Modell für Zeit und Raum subjektiv ist. Historisch beruht unser Modell auf einer immer vorhandenen Materie. „Immer vorhanden“ bestimmt die kausale Grenze der Logik. Einsteins Formulierung der speziellen Relativitätstheorie erfolgte aus diesem Modell heraus. Die Erkenntnis, das Materie nicht immer vorhanden war, kam erst später zustande. Das Modell, das ausschließlich die Eigenschaften der Materie immer vorhanden sind und das Universum bestimmen, wurde beibehalten. Die kausale Grundlage wurde nicht geändert.

 

Hinweis: Ab hier gilt „meine technische“ Nominaldefinition von Sensorik, Perspektive, Wahrnehmung und Beobachtung. Ich möchte nicht ständig alles wiederholen.

Zwischenschlussfolgerung:
Für die Wahrnehmung von Veränderungen reicht ein innerer und ein äußerer Bezugspunkt. Nur für die logische Einordnung der Wahrnehmung benötigen wir zwei äußere Bezugspunkte. Die Wahrnehmung eines Zeitflusses, das alles einer Zeitrichtung unterliegt, kann physikalisch nicht ausgeschlossen werden. Eine Beobachtung benötigt zwei äußere Bezugspunkte. Bei „Wahrgenommenen Veränderungen“, beruht der zweite Bezugspunkt auf einem Modell. Die Paradoxen einer Zeit- Rückwärtsrichtung sind nur mit parallelen Strukturen aufzulösen. Parallele Strukturen sind ein Hinweis auf ein inneres Modell.

 

Wir sind aus Materie, untersuchen Materie und die Materie bestimmt unsere Beobachtungsgrenze. Unsere Sensorik beruht auf Wirkungen. Die entstandenen Materie-Wirkungen und die entstandene Beobachtungsgrenzen der Sensorik sind nicht zu trennen. Es könnte „normal“ sein das wir nur max. Lichtgeschwindigkeit registrieren können. Wir können nicht zwingend davon ausgehen, dass ausschließlich die Eigenschaften der Materie das Universum bestimmen. Ein Prozess basiert auf unterschiedlichen Strukturen. Wenn eine entstandene Struktur einem Gesamtprozess unterliegt, befindet sich die Ursache der Struktur-Wirkung außerhalb der Struktur. Es ist nicht möglich, die Ursache des Prozesses innerhalb der Struktur direkt zu beobachten, wenn die entstandene Struktur die Beobachtungsmöglichkeit innerhalb der Struktur bestimmt. Die Wahrnehmung der Aus-Wirkung, dass sich alles in einer Richtung entwickelt, ist trotzdem möglich. Wahrnehmung und Beobachtung sind in dem Fall nicht identisch.

 

Bestandteile der Kausalität
Auf einer nach beiden Seiten offenen Linie ist ein einzelner Punkt logisch nicht erfassbar.
Zum Einordnen / Verarbeiten benötigen wir eine Skala, einen zweiten Bezugspunkt. Nur ein Anfang von „Etwas“ bildet keine Logik, wir brauchen eine zweite Abgrenzung gegen Unendlich für eine logische Erfassung. Vergangenheit (Entstehung) und Gegenwart (derzeitiger Zustand) sind die Bestandteile der Kausalität. Diese Ausgangspunkte sind elementar für unsere Logik und bestimmen die Skala der Kausalität. Quanteneffekte lassen sich nicht klar in diese Skala einordnen. Die Kausalkette ist nur noch makroskopisch universal gültig. Makroskopisch ist bei der Kausalkette die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden. Wir suchen die Ursache nur in der Vergangenheit. Die Kausalkette ist die elementare Voraussetzung der Logik. Eine logische Schlussfolgerung darf den Ausgangspunkt „derzeitiger Zustand“ nicht entfernen. Alle Schlussfolgerungen basieren auf dieser Ausgangsbasis. Eine Skala ist nur mit zwei festen Bezugspunkten möglich. Der „derzeitige Zustand“ bildet das Ende einer Skala. Ohne dieses Ende ist die Skala nicht vorhanden, eine logische Einordnung nicht möglich. Alle Erkenntnisse innerhalb der Skala können über das Ende der Skala fortgeschrieben werden, dürfen aber den „derzeitigen Zustand“ nicht entfernen. Die Kausale Kette liefert Erkenntnisse aus dem Kontrast von Vergangenheit und „derzeitigen Zustand“. Sie legt damit eine Skala fest, bei der eine Erkenntnis nicht aus der Zukunft abgeleitet werden darf. Die Zukunft kann nur unseren derzeitigen Zustand bestätigen. Ein angestrebter „anderer Zustand Zukunft“ darf für die Ableitung einer Ursache nicht existieren. Das eine Ursache nur in der Vergangenheit liegt, wird selbst-beweisend. Die Entstehung muss ein abgeschlossener Prozess sein. Ein Gesamtprozess wird selbst-beweisend ausgeschlossen.
Kurz gefasst: Eine logische Grundlage kann sich nur selbst bestätigen – oder sie ist ungültig. Das die Ursache grundsätzlich in der Vergangenheit ist, lässt nur ein entsprechendes Modell zu. Die Grenzen der Kausalität und die Grenzen des Vorstellungsmodell bestimmen sich gegenseitig.

 

Schlussfolgerung Teil 1
Die Aussage, Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitstillstand, es gibt keinen Zeitfluss, bezieht sich auf Vergangenheit und den „derzeitigen Zustand“ der Materie. Die Aussage„ schneller als Lichtgeschwindigkeit bedeutet Zeitumkehr“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über die Beobachtungsmöglichkeiten hinaus und nicht sichergestellt. Der Rückschluss geht davon aus, dass ausschließlich die Eigenschaften der Materie existieren.
Wenn schneller als Lichtgeschwindigkeit Zeitumkehr bedeutet, gibt es den Bezugspunkt Zukunft nicht. Der Bezugspunkt „gegenwärtiger Zustand“ bleibt immer erhalten und ist nicht überschreitbar.
Eine Fortschreibung der Eigenschaften über die Ausgangsbasis einer Logischen Kette hinaus, kann nur die logische Ausgangsbasis bestätigen. „Schneller als Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitumkehr“ bestätigt nur die Ausgangsbasis. Eine logische Ausgangsbasis kann nicht verändert werden, ohne das Modell zu zerstören. „Etwas immer Vorhandenes“ darf keine Kausalität haben, es kann nur beliebig und zufällig entstehen. Die aus einer Zeitumkehr resultierenden Paradoxen können nur mit Parallelstrukturen erklärt werden, um die Ausgangsbasis zu erhalten. Die Auflösung eines Paradox durch parallele Strukturen dient dazu, das Model weiter denkbar zu gestalten. Wenn die parallelen Strukturen nicht bestätigt werden können, führen sie zu einer Beliebigkeit.

 

Die Zunahme der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums lässt sich aus der Vergangenheit nicht ableiten. Auch die Quanteneffekte lassen sich nicht klar in eine Skala einordnen, die nur bis zum „gegenwärtigen Zustand“ reicht. Die logische Ausgangsbasis „gegenwärtiger Zustand“ der Materie ist nicht immer vorhanden. Das die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist zeigt nur die Entwicklung bis zum „derzeitigen Zustand“ auf und gilt nur „innerhalb des derzeitiger Zustandes“ wenn das Gesamtsystem einer Wirkung unterliegt. Mit einem Zeitbezug zu einem gegenwärtigen Zustand der Materie hat die Entwicklung keine vorgegebene Richtung. Ein Zeitfluss ist physikalisch nicht möglich. Beobachtung und Wahrnehmung unterscheiden sich. Die Differenz zeigt auf, dass sich das Bezugssystem insgesamt innerhalb eines Prozesses befindet. Der Bezugspunkt Gegenwart bildet keinen festen (scharfen) Kontrast. Innerhalb eines Prozesses ist ein „gegenwärtiger Zustand“ nur flüchtig vorhanden. Der Bezugspunkt „gegenwärtiger Zustand“ unterliegt einer ständigen Verschiebung. Bei einem laufenden Prozesses sind nur die Bezugspunkt „Zustand Vergangenheit“ und „ Zustand Zukunft“ immer vorhanden.


Dass die Lichtgeschwindigkeit mit dem Zeitstillstand identisch ist, beruht auf der Annahme, dass Materie und Universum identisch ist, dass die Entstehung ein abgeschlossener Prozess ist. Wenn alles einer vorgegebenen Richtung unterliegt, kann der Bezugspunkt dafür nicht innerhalb des Bezugssystems liegen. Das eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen lässt, gilt auch im Umkehrschluss. Eine Bewegung, eine Veränderung des Gesamten, muss einem äußeren Bezugspunkt haben. Nach der mathematischen Mengenlehre ist der Bezugspunkt für eine vorgegebene Richtung außerhalb der Lichtgeschwindigkeit. Die Eigenschaften der Materie bestimmen nicht ausschließlich das Universum. Materie und Universum sind nicht identisch. Innerhalb eines laufenden Prozesses unterliegen wir einer inneren Sichtweise.

 

Zusammenfassung Teil 1
Die Ausgangsbasis einer logischen Kette führt zu einem Model. Eine Ausgangsbasis kann nur bestätigt oder verworfen werden. Wenn das Model dazu führt, dass bei der Ausgangsbasis ein paradox entsteht, ist die Ausgangsbasis nicht vorhanden und muss geändert werden. Alle daraus resultierende Erklärungsmodelle verlieren ihre Gültigkeit.


Die Grenzen der Kausalität und die Grenzen des Vorstellungsmodell bestimmen sich gegenseitig. Eine "Wahrgenommene Veränderung" muss von der Logik bestätigt werden, um sie als Beobachtung zu werten. Die Kausalkette ist eine elementare Voraussetzung der Logik. Die Ursache ist nur in der Vergangenheit. Die Ausgangsbasis „gegenwärtiger Zustand“ ist festgelegt. Bei einem Modell, das auf einem „immer vorhandenen gegenwärtigen Zustand“ basiert wird die kausale Ausgangsbasis subjektiv oder beliebig. Die logische Grundlage für unser Modell ist nicht mehr vorhanden.

Die Skala der Kausalkette ist nicht mit einem derzeitigen Zustand abgeschlossen. Nur ein Anfang von „Etwas“ bildet keine Logik. Ohne „derzeitiger Zustand“ ist die Kausalität nicht gegen Unendlich abgegrenzt und als Skala nicht vorhanden. Die logische Grundlage fehlt. Innerhalb eines Prozesses sind nur die Bezugspunkt „Zustand Vergangenheit“ und „Zustand der Zukunft“ immer vorhanden. Eine Lösung ist nur möglich, wenn wir die postulierte Zukunft in die Kausalkette einbeziehen.

 

Die postulierte Zukunft des Universums besteht aus extremer Ausdehnung und Schwarzen Löchern. Auffällig ist, dass unsere Form der Materie kaum noch vorhanden ist. Nach der postulierten Zukunft ist Materie, mit ihren Wirkungen, eher ein vorübergehender Zustand.

Teil 1 zeigt auf, dass eine logische Ausgangsbasis nicht durch Folgerungen entfernt werden darf. Modellvorstellung und Grenzen der Logik bestimmen sich gegenseitig. Wenn eine Ausgangsbasis durch resultierende paradoxen nur mit Parallelstrukturen erklärbar wird, ist die Ausgangsbasis nicht vorhanden. Alle darauf beruhenden Erklärungsmodelle verlieren ihre Gültigkeit. Teil 2 untersucht die Auswirkungen einer erweiterten kausale Skala als Logikgrundlage für neue Erklärungsmodelle.

 

 

 

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