user_mobilelogo

Urterie Theorie
Teil 2 Bestimmung der Kausalen Skala ohne Paradoxen

Einleitung
Welches Modell entsteht mit einer Kausalen Skala ohne Paradoxen als Ausgangsbasis? Etwas Entstandenes hat vorher nicht existiert. Es ist uns nur möglich innerhalb der Gesetzmäßigkeiten des Entstandenen auf die Entstehung zu schließen. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen. Wir versuchen deshalb die Entstehung der Substanz aus universell gültigen Wirkungsgesetzen abzuleiten. Die Wirkungen sind damit verantwortlich für die Entstehung der Substanz. Auffällig ist, dass bei diesem Entstehungsmodel Paralleluniversen entstehen. Es bleibt nur zufällig das Universum übrig, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen. Kraft und Energie haben keine Ausgangsbasis, sie bleiben zufällig „als innere Eigenschaft der Materie“ übrig. Die Begründung ist: Da wir existieren, muss es diesen Zufall gegeben haben.

 

Immer und Nichts.
Wir empfinden unsere physikalischen Grundwirkungen als immer gültig. Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. „Immer“ darf keine kausale Ursache haben. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Das Universum muss aus einem „Nichts“ entstehen. Bei der Entstehung der Materie kann nur ein Modell erstellt werden, bei dem die physikalischen Wirkungen keine kausale Ursache haben und zufällig mit-entstehen oder übrig bleiben. Mit einer Ursache kann eine Wirkung kausal nicht immer vorhanden gewesen sein. Ohne Ursache ist eine Wirkung immer gültig. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Aus dem „Nichts“ können nur Wirkungen ohne Ursache entstehen.
„Immer gültig“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig. Bei „Entstehung aus dem Nichts“ ist Materie mit dem Universum identisch und die Entstehung ein abgeschlossener Prozess. „Immer gültig“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über den Wahrnehmungsbereich hinaus und nicht sichergestellt. Es gibt kein Wissen, welche Eigenschaften etwas vor der Entstehung hat.

 

Auch mit der Erkenntnis, dass Materie nicht immer vorhanden war, sind wir gezwungen von irgend etwas auszugehen. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen, wir haben nur Wirkungen als Ausgangsbasis für ein Entstehungsmodell. Nicht von Wirkungen auszugehen erscheint Paradox. „Keine Wirkung“ als Ausgangsbasis ermöglicht keine Erkenntnis - aber nur scheinbar. „Etwas immer Vorhandenes“ darf keine Kausalität haben, es kann nur beliebig und zufällig entstehen. Die Informationserhaltung ist bei „bleibt zufällig übrig“ beliebig. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die Information ein. Das geozentrische Weltbild zeigt auf, das Kausalität und Modell sich gegenseitig bestimmen. Die logische Grenze wird selbst-bestimmend. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität ein und ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung.

 

Zeit und „Immer“
Auch die Zeit entsteht aus dem „Nichts“.
In der Physik bleibt Zeit auch beim Zeitstillstand erhalten. „Zeit nicht vorhanden“ gibt es nicht.
Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. Zeit ist ewig und immer, eine Ursache gibt es nicht, es darf sogar keine geben. Die Annahme, Zeit ist immer und ewig, beruht auf ein Gefühl und lässt eine kausale Ursache nicht zu. Die Annahme, Zeit hat einen gerichteten Zeitablauf, beruht auf ständiger Wahrnehmung. Ein ständiger Vorgang, der zwingend in einer Richtung abläuft, braucht eine Ursache. Mit einer Ursache gibt es kein „immer vorhanden“. Beide Annahmen schließen sich gegenseitig aus. Als Grundlage ist eine Beobachtung vorrangig. Die Wahrnehmung ist die Vorstufe der Beobachtung und damit vorrangig vor einer Annahme. Die Wahrnehmung, Zeit hat einen gerichteten Zeitablauf, beschreibt eine Wirkung, die erst mit der Entstehung der Materie einsetzt.

 

Die Wahrnehmung, dass alles einer Zeitrichtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle Wirkungen der Materie zusammen entstanden sind und einer äußeren Wirkung unterliegen. Unsere Sensorik beruht auf Wirkungen. Die entstandene Wirkung und die entstandene Beobachtungsgrenze der Sensorik sind nicht zu trennen. Wenn die Wirkungen der Materie mit der Materie entstanden sind, haben wir nur eine innere Sichtweise als Wahrnehmungsbereich. Eine Beurteilung des Zeitempfindens als subjektive Wahrnehmung ist nicht möglich. Wenn Materie und die Wirkungen der Materie zusammen entstanden sind, bezieht sich unser Bezugssystem nur auf die innere Wirkung der Materie, aber nicht auf das Universum. Substanz und Wirkung existieren in der entstandenen Struktur nur gemeinsam. Es muss keine neue Substanz entstehen, es muss nur eine neue Wirkung der Substanz entstehen. Eine Ursache ist immer vor der Wirkung da. Nach diesem Prinzip ist das Universum die Ursache der Wirkung. Entstehung von Materie und Universum sind nicht identisch. Die Entstehung der Materie mit ihren Wirkungen und Wahrnehmungsmöglichkeiten ist ein Prozess im Universum. Wir befinden uns innerhalb eines Prozesses / einer Wirkung.

 

Zwischenschluss
Der Versuch, die Entstehung der Substanz aus den Wirkungen abzuleiten, führt zu einer selbst-beweisenden Entstehung aus dem „Nichts“. Die Informationserhaltung ist beliebig.
Wir suchen nach der Einheitsformel, etwas, von dem alle Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden können. Eine Einheitsformel bedeutet auch, dass es eine Ausgangsursache gibt. Alle abgeleiteten Gesetze müssen eine Ursache, ein „Warum“, zulassen. Die Information bleibt erhalten. Für die Entwicklung bis zum „derzeitigen Zustand“ bleibt gültig, dass die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist. Wenn wir davon ausgehen, dass es etwas gibt, von dem alles abgeleitet werden kann, ist das Abgeleitete nicht immer vorhanden. Bei einer Einheitsformel bleiben die Wirkungen nicht zufällig übrig und sind auch nicht für die Entstehung verantwortlich. Mit einer Einheitsformel existiert am Anfang nur ein einheitlicher Zustand ohne definierbare Wirkungen.

 

Einheitlicher Zustand
Ein einheitlicher Zustand des Universums hat keine Abgrenzungen für einen Bezugspunkt. Ein einheitlicher Zustand entzieht sich vollständig der Wahrnehmung und ist dadurch existent und gleichzeitig nicht existent. „Alles“ und „Nichts“ ist in einem einheitlichen Zustand nicht zu unterscheiden. Ohne Perspektive sind die Eigenschaften nicht definierbar. Jede Wirkung, auch die Wahrnehmungs-Wirkung, benötigt einen Bezugspunkt, eine Abgrenzung. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, das jede Wirkung durch Abgrenzung entsteht. Bei Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Abgrenzungen eine Folge der Entstehung. Alle Wirkungen der Materie entstehen zusammen mit der Materie. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell bleibt die Substanz vorhanden und die Wirkungen entstehen. Ein einheitlicher Zustand erlangt erst dann eine (Wahrnehmungs-) Wirkung, wenn er instabil ist und eine Ausgrenzung bildet. Alle Informationen bleiben erhalten. Wirkungen können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein, sonst wäre es keine Ausgrenzung. Sensorik bezieht sich auf Wirkung, auch die Wahrnehmungsmöglichkeit der Information können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein. Beim Entstandenen kann (und darf) die Sensorik nur die Aus-Wirkungen vollständig erfassen, nicht die Ursache. Unser wahrnehmbares Universum ist -in dem Fall- nur ein Teil des Gesamt-Universums.

 

Zusammenfassung, Schlussfolgerungen Teil 1 und 2
Eine logische Einordnung benötigt mindestens zwei feste Bezugspunkte.
Ein Ausgangsmodel hat logische grenzen. Die Grenzen bestimmen die äußersten Bezugspunkte der Logik. Mit dem Ausgangsmodell, das nur Materie existiert, befinden sich auch die äußersten Bezugspunkte der Kausalen Kette innerhalb der Materie. Innerhalb einer kausalen Skala, die nur Materie zulässt, kann Materie nur zufällig aus dem „Nichts“ entstehen. Innerhalb der Materie kann es keine Ursache für eine gemeinsam vorgegebene Entwicklungsrichtung geben. Eine Ursache kann dann nur aus der Vergangenheit abgeleitet werden. Der zweite Bezugspunkt ist der gegenwärtige Zustand. Alles was schneller als Lichtgeschwindigkeit ist, überschreitet diesen äußersten Materie-Bezugspunkt und kann nur eine Zeitrückwärtsrichtung haben, damit die Ursache in der Vergangenheit bleibt.
Eine logische Ausgangsbasis kann nicht verändert werden, ohne das darauf beruhende Modell zu zerstören. Logische Ausgangsbasis und Modell bestimmen sich gegenseitig. Die logische Grenze der Kausalität wird vom inneren Model bestimmt – und umgekehrt.


Historisch beruht unser Modell auf einer immer vorhandenen Materie. „Immer vorhanden“ bildete die kausale Grenze der Logik. Einsteins Formulierung der speziellen Relativitätstheorie erfolgte aus diesem Modell heraus. Jede Überschreitung der kausalen Grenze musste eine Zeitrückwärtsrichtung haben, um die Ausgangsbasis beizubehalten. Ein „immer vorhandener gegenwärtiger Zustand“ wird festgeschrieben. Die Erkenntnis, das Materie nicht immer vorhanden war, kam erst später zustande. Die Erkenntnis einer nicht immer vorhandenen Materie und die Wahrnehmung einer zwingenden Entwicklungsrichtung führten nicht zur Änderung der Ausgangsbasis.

 

Die kausale Grenze der Logischen Ausgangsbasis wurde beibehalten. Auch weiterhin bestimmen ausschließlich die Wirkungen der Materie das Universum. „Immer vorhanden“ bildete weiterhin die kausale Grenze der Logik. Das Modell von „immer vorhandenen Materie-Wirkungen“ wurde beibehalten, obwohl die Grundlage des Modells nicht mehr vorhanden war. Mit der Erkenntnis einer nicht immer vorhandenen Materie ist auch die Materie-Wirkung nicht immer vorhanden. „Immer vorhandene Wirkung“ ist als Ausgangsbasis für ein Modell nicht vorhanden. „Immer vorhanden“ ermöglicht keinen Raum für eine wechselseitige Perspektive bei der Entstehung. Die Beibehaltung der kausalen Logikgrenze innerhalb der Materie lässt ein umgedrehtes Denkmodell für die Entstehung nicht zu. „Immer gültige Wirkung“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig. Die Materie muss aus sich selbst heraus entstehen. Substanz und Wirkungen entstehen aus dem „Nichts“. Kraft und Energie hat keine Ausgangsbasis.


Unser Modell beruht darauf, das ausschließlich die Eigenschaften der Materie existieren und das Universum bestimmen. Die daraus resultierenden Paradoxen bei der Ausgangsbasis der Kausalen Skala zeigen auf, das Ausgangsgedanke und Modell nicht stimmen.
Die Kausalität ist eine elementare Voraussetzung der Logik. Ein „immer vorhandener Zustand der Gegenwart“ kann nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen. Beide äußeren Bezugspunkte der Kausalen Skala bilden ein paradox. Die logische Ausgangsbasis ist beim bisherigen Modell nicht mehr vorhanden. „Wahrgenommene Veränderungen“ werden nur mit einem logischen Modell zu einer Beobachtung. Alle Erklärungsmodelle, die auf den Grenzen der bisherige Kausalkette beruhen, sind eine subjektive innere Sichtweise und nicht zwingend gültig.

 

(Aus-)Wirkungen befinden sich auch ohne Erfassung der Ursache im Bereich der Sensorik.
Die Wahrnehmung, dass alles einer gemeinsamen (Zeit) Richtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle Wirkungen der Materie zusammen entstanden sind und einer äußeren Wirkung unterliegen. Die Wirkungen der Materie sind eine Folge der Entstehung und nur innerhalb der Materie gültig. Sensorik und Wirkung sind untrennbar. Dass eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen lässt gilt auch im Umkehrschluss. Eine gerichtete Veränderung des Gesamten (eine Aus-Wirkung auf das Gesamte), muss einen äußeren Bezugspunkt haben. Nach der mathematischen Mengenlehre ist der Bezugspunkt für eine vorgegebene gemeinsame Entwicklungsrichtung außerhalb der Lichtgeschwindigkeit. Es muss einen Zustand „Außerhalb“ existieren. Mit einem existierenden Zustand außerhalb der Materie sind Anfang und Ende der kausalen Kette - ohne Paradoxen - nicht mehr innerhalb der Materie/Eigenschaften. Die kausale Kette der Materie/Wirkungen ist von einem „nicht Materie-zustand“ eingefasst.

 

Die Materie muss nicht mehr aus sich selbst heraus entstehen. Es entsteht keine Substanz, es entsteht nur eine neue Wirkung der Substanz. Substanz und Wirkung existieren in der entstandenen Struktur nur gemeinsam. Der Anfangs- oder Urzustand besteht aus der Substanz der Materie, hat aber eigenständige Eigenschaften. Der Anfangszustand ist eine Ur-Materie, eine Urterie. Auch das Ende der Kausalen Skala ist nicht innerhalb der Materie/Eigenschaften. Ein zukünftiger Zustand bestimmt die Entwicklungsrichtung. Materie mit ihren Wirkungen ist nur vorübergehend vorhanden. Wir befinden uns mit der Materie innerhalb eines laufenden Prozesses zwischen Entstehung und Auflösung der Materie. Auch der Endzustand besteht aus der Substanz der Materie mit eigenständigen Eigenschaften. Zwei vorhandene unterschiedliche Strukturen sind die Grundbedingungen eines laufenden Prozesses. Anfangs- und angestrebter Endzustand werden identisch.


Der Zeitstillstand ist nur scheinbar mit der Lichtgeschwindigkeit identisch. Raum und Zeit sind nur scheinbar erfasst.
Mathematisch ändert sich fast nichts. Aus „Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitstillstand“ wird „Lichtgeschwindigkeit ist beinahe Zeitstillstand“. Der Bezugspunkt für die Zeit bleibt die schnellste Bewegungsmöglichkeit im Universum, „etwas“ mit anderen Eigenschaften als die Materie. Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand haben Raum, Zeit, Gravitation und Materie-Wirkung die gleiche Ursache. Der enge Zusammenhang von Raum, Zeit und Gravitation bleibt weiterhin gegeben. Das bisherige Denkmodell, das Raum - Zeit und Gravitation sich gegenseitig erklären ist aber nicht mehr haltbar. Raum und Zeit werden erst wieder in einem angestrebten Zustand vollständig identisch. Gravitation kann nur eine eigenständige Kraft sein (Teil 3).

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok