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Urterie Theorie
Teil 3 Gravitation und Kausalität

 

Stand der Dinge
Fast alle Kräfte sind bipolar. Die Gravitation ist monopolar. Sie ist nur einseitig abgegrenzt und eine Gegenkraft ist nicht vorhanden. Wir empfinden die Gravitation als Anziehung und Wirkung zu einem Mittelpunkt. Gravitation wird mit dem engen Zusammenhang von Zeit erklärt, ein Fallen in die Raumzeit. Kräfte entstehen bei dieser Erklärung nicht. Der Bezugspunkt der Gravitation ist nur eine scheinbare Abgrenzung, eine Gegenkraft ist nicht vorhanden. Die Gravitation gilt deshalb nur als eine scheinbare Kraft, mit einer Zeit-Raum-Krümmung als Ursache.
Physikalisch gibt es keine Funktionsmechanik für eine vorgegebene Richtung. Die Wirkungen der Materie lassen ein funktionierendes Modell für ein Druck von außen nicht zu. Aber auch bei unserem Modell der Anziehung von innen wurde, für die Kraft selbst, keine kausale Erklärung gefunden. Die Kraft ist, als innere Eigenschaft der Materie, einfach nur vorhanden. Bei der Gravitation ist die Anziehung als Wirkungsrichtung nur philosophisch begründet: Es muss etwas geben das alles zusammenhält.
Bei der kinetische Energie wird ein Anstieg des Energieinhaltes mit einem scheinbarer Anstieg der Masse erklärt. Die kinetische Energie gilt als echte Kraft.

 

Einleitung
Die philosophische Begründung beruht auf der Annahme, das ausschließlich Materie existiert.
Analogie: Ein Tropfen Öl auf Wasser wird nicht ausschließlich von den inneren Kräften des Öls zusammengehalten.
Auch, das die Wirkungen der Materie ein funktionierendes Modell für ein Druck von außen nicht zulassen, beruht darauf, das ausschließlich die (weiterhin inneren) Wirkungen der Materie existieren.
Für den Zeitpfeil wird ein ständiger Vorgang, ein nicht abgeschlossener Prozess, gesucht, der einen Zustand ausschließlich steigert. Die Gravitation hat dieses Merkmal, ist aber bisher ein Fallen in die Zeit, und damit keine eigenständige Kraft. Eine Gegenkraft ist nicht vorhanden.


Um Selbstverständliches in Frage zu stellen, benötigen wir ein Denkmodell.
Wir denken aus der inneren Perspektive. Unsere Vorstellung prägt unsere Wahrnehmung. So lange die Erde in der Vorstellung eine Scheibe war, brauchte es keinen Grund, warum der Apfel vom Baum auf die Erde fällt, das ist einfach so. Erst mit der Kugelgestalt der Erde hatten wir ein Modell, das die Frage nach einem Grund erlaubt - um die Erdanziehung zu erkennen.
Aber auch dieses Denken beruht auf der inneren Perspektive und ist eine gefühlte Annahme.
Das Denkmodell einer inneren Wirkung der Materie wurde beibehalten. Die Kraft ist, als innere Eigenschaft der Materie, einfach nur immer vorhanden. Aus einer neutralen Perspektive gibt es für die Apfelfrage drei Möglichkeiten: Anziehung von innen, Druck von außen, oder beides.

 

Die Grenzen eines Modells und die Grenzen der Logik bestimmen sich gegenseitig. Ein Wechseln der Vorzeichen ist bei bipolaren Kräften eine Sache der (vorhandenen) Perspektive und ändert am Vorstellungsmodell nichts. Eine Perspektive benötigt eine Abstand für eine wechselseitige Bezogenheit. Eine wechselseitige Perspektive ist nur mit zwei äußeren Bezugspunkten möglich. Die Gravitation ist monopolar. Bei monopolaren Abgrenzungen ist eine wechselseitige Perspektive nicht möglich. Ein Wechseln der Vorzeichen betrifft auch das Vorstellungsmodell. Bei einem Wechsel der Vorzeichen, einem Modell mit einem Druck von außen, sind Wirkungen nicht zwingend eine innere Wirkung der Materie. Ein Druck-Modell das nur die Wirkung von Materie zulässt geht aber weiterhin von  „inneren Wirkungen der Materie“ aus.

 

Kausalität der Anziehung
Bei der monopolaren Gravitation ist die Anziehung eine Annahme. Physikalisch gibt es keine Funktionsmechanik für eine vorgegebene Richtung der Kraft. Wir empfinden die Gravitation als Anziehung und Wirkung zu einem Mittelpunkt. Der Bezugspunkt ist ein imaginärer Mittelpunkt. Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. Es gibt kein „hinter einem Mittelpunkt“. Eine Gegenkraft und eine kausale Ursache ist nicht zulässig. Gravitation muss eine immer vorhandene innere Eigenschaft der Materie sein. Auch eine Erklärung für die Gravitation darf dann keine kausale Ursache haben. Gravitation wird mit dem engen Zusammenhang von Zeit erklärt, die bisher auch keine kausale Ursache haben durfte. Zeit und Gravitation erklären sich bisher gegenseitig. Wenn wir die Beobachtungspunkte und Abgrenzungen betrachten, fällt auf, dass Zeit und Gravitation aus einer unterschiedlichen „Perspektive“ wahrgenommen werden.
Die Bezugspunkte / Abgrenzungen sind gegensätzlich:
    -  Bei der Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit, die Lichtgeschwindigkeit.
    -  Bei der Gravitation ein imaginärer Punkt, eine nicht definierbare Bewegungsmöglichkeit.
Wir wissen, dass wir den Bezugspunkt für die Zeit nicht aus der inneren „Perspektive“, bei „Bewegung null, Zeitstillstand im Sinne von erstarren“, setzen können. Bei der Gravitation behalten wir die innere „Perspektive“ bei.  Der enge Zusammenhang von Zeit und Gravitation legt die Interpretation nahe, dass bei beiden die Abgrenzung aus der selben „Perspektive“ gesetzt werden müssen.

 

Wir gehen davon aus, dass der größte Teil des Universums aus zwei unbekannten Substanzen besteht. Ein sehr großer Teil mit ausdehnenden, und ein kleinerer mit anziehenden Eigenschaften. Auch diese Schlussfolgerung beruht darauf, dass wir bei der Gravitation nur von Anziehung ausgehen. Wenn der ausdehnende Faktor auf unsere Materie drückend, umhüllend wirkt, lässt sich auch ein Modell nur mit der ausdehnenden Substanz denken. Eine unbekannte (Grund-) Substanz ist wahrscheinlicher als zwei unbekannte Substanzen mit gegensätzlichen Eigenschaften.

 

Die kinetische Energie steht in einen engen Zusammenhang mit der Gravitation.
Analogie: Wenn wir einen Kanister Wasser auf den Berg tragen, hat er eine höhere kinetische Energie gespeichert.
Der Anstieg des Energieinhaltes wird mit einem scheinbaren Anstieg der Masse erklärt. Die Energie wird in einem „imaginären“ Inneren gespeichert und abgerufen. Kinetische Energie und Kraft der Gravitation sind beide nur mit dem Wort „Scheinbar“ erklärlich. Auch die kinetische Energie ist nur eine innere Wirkung der Materie mit einer „imaginären“ Gegenkraft - gilt aber als echte Kraft.

 

Gravitation, Schlussfolgerung
Bei unsere bisherigen Modell haben Kraft und Energie keine Gegenkraft als Ausgangsbasis.
Bei einen Modell der inneren Anziehung ist eine kausale Ursache nicht zulässig. Es gibt kein „hinter einem Mittelpunkt“, die Frage nach einem „Warum“ wird nicht ermöglicht. Eine Gegenkraft und eine Ursache können mit dem Modell nicht vorhanden sein. Die Wirkung kann nur zufällig entstehen und hat keine Ausgangsbasis. Ohne Kausalität ist eine Wirkung immer vorhanden. Beides beweist sich gegenseitig. Kraft und Energie müssen bei diesem Modell eine innere Wirkung der Materie sein. Das geozentrische Vorstellungsmodell ermöglichte nur eine innere Wirkung als Ausgangsbasis der Kraft. Bei einer monopolaren Kraft betrifft ein Wechsel der Vorzeichen das gesamte Vorstellungsmodell. Bei einem Wechsel der Vorzeichen sind Kräfte keine innere Wirkung der Materie. Beim heliozentrischen Modell haben wir die innere Kraftwirkung als Vorstellung beibehalten. Das geozentrische Vorstellungsmodell wurde durch ein Materie-zentrisches ersetzt.

 

Eine innere Anziehung kann keine Gegenkraft haben. Eine kausale Logik ist als Erklärung nicht möglich.
Eine Kausalität ist nur möglich mit einer Kraftwirkung von außen. Alle Kräfte können nur mit einer Gegenkraft wirken. Mit einer Gegenkraft muss Gravitation eine Wirkung von außen sein und ist keine scheinbare Kraft. Bei einer Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Wirkungen eine (nicht zufällige) Folge der Entstehung. Alle abgeleiteten Wirkungen müssen eine Ursache, ein „Warum“ zulassen. Bei einer Ausgrenzung aus einem einheitlichen Zustand haben Kraft und Energie eine Gegenkraft als Ausgangsbasis und sind keine innere Eigenschaft der Materie. Entstandene Wirkung und entstandene Sensorik sind nicht zu trennen. Die Gegenkraft liegt außerhalb der Materie-Wirkung und damit außerhalb der entstandenen Sensorik. Eine Sensorik für Wirkungen benötigt keine Ursache der Wirkung. Die Aus-Wirkung auf die Materie befindet sich innerhalb der Sensorik für Wahrnehmungen, die Ursache der Wirkung nicht.


Nur die logische Erklärung benötigt eine Ursache. Eine Anziehung von innen ermöglicht keine logische Kausalität. Eine Wirkung von außen ist ein Druck. Druck ist eine Einschränkung der Bewegungsmöglichkeit. Die Abgrenzung der Gravitation wird bestimmt durch die maximale Bewegungsmöglichkeit innerhalb unseres Bezugssystems, der Lichtgeschwindigkeit. Die Gravitation wird von einer Gegenkraft abgegrenzt, und wird eine „echte“ Kraft. Nicht (nur) die innere Wirkung der Materie bestimmt die Gravitation sondern eine Gegenkraft mit eigenständiger Wirkung.
Zeit und Gravitation können beide mit einer maximalen Bewegungsmöglichkeit als Abgrenzung definiert werden. Gravitation ist eine echte Kraft und bildet einen Zeitpfeil. Raum, Zeit, Gravitation und Materie-Wirkung haben die gleiche Ursache - sind mit diesem Zeitpfeil aber erst in einen zukünftigen Zustand identisch.
Eine Kausalität ist nur möglich mit einer Kraftwirkung von außen. Bei einer Monopolar Kraft betrifft ein Wechsel der Vorzeichen das gesamte Vorstellungsmodell. Mit einem Wechsel der Vorzeichen sind Kräfte keine (ausschließlich) innere Wirkung der Materie.

 

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